Das Leben erlischt nie: Japanisches Drama von Kōji Fukada

Von Julie de Sortiraparis · Aktualisiert am 14. Januar 2026 um 18:57 · Veröffentlicht am 23. April 2025 um 18:56
„Das Licht verliert niemals“ von Kōji Fukada, ein Drama, das bei der Cannes Première 2025 gezeigt wird, mit Kyōko Saitō in der Hauptrolle, läuft ab dem 18. Februar 2026 in den deutschen Kinos.

Die Licht bleibt ewig (Renai saiban) ist ein packendes Drama von Kōji Fukada, das er gemeinsam mit Shintarō Mitani geschrieben hat. Das Werk wurde bei Cannes Première im Rahmen des Festival de Cannes 2025 vorgestellt und markiert die Rückkehr des japanischen Filmemachers an die Croisette. Deutschlandweit startet der Film am 18. Februar 2026.

Mai ist eine aufstrebende J-Pop-Idole, die in einem streng reglementierten System steht, in dem Erfolg vor allem von einem reinen Image und völliger Verfügbarkeit für die Fans abhängt. Als sie sich verliebt, bricht sie eine strikte Klausel ihres Vertrages, die jegliche romantische Beziehungen verbietet.

Die Enthüllung dieser Affäre löst eine unnachgiebige Reaktion ihrer Agentur aus, die beschließt, den Fall vor Gericht zu bringen. Angesichts einer Justiz, die dieses Vertragskonstrukt bestätigt, stehen Mai und ihr Partner vor einer sozialen und medialen Machtmaschine, die ihre Kontrolle übersteigt.

Der Film zeigt ihren Kampf, ein grundlegendes Recht zu verteidigen, in einer Geschichte, in der das Persönliche auf die verdrängte Gewalt eines tief verwurzelten wirtschaftlichen und kulturellen Systems stößt.

Der offizielle Trailer wird vom Distributor sofort nach Veröffentlichung nachgereicht.

Das Licht erlischt nie basierte auf wahren Begebenheiten ereigneten sich in Japan, wo mehrere Idole wegen Verstößen gegen die sogenannte « Nicht-Beziehungs»-Klausel vor Gericht gestellt wurden. Kōji Fukada, der 2016 für Harmonium mit dem Großen Preis der Jury in Un Certain Regard in Cannes ausgezeichnet wurde, setzt sich in diesem Film mit den Paradoxien einer Branche auseinander, die die Privatsphäre ihrer Künstler im Namen ihres Erfolgs kontrolliert.

Der Filmemacher stellt zwei gegensätzliche Welten gegenüber: die bunte, normierte Welt der japanischen Popkultur und die kalte Strenge eines Gerichtssaals. Dieser formale Konflikt begleitet den Weg von Mai, gespielt von Kyōko Saitō, einer ehemaligen Ikone, die an ihrer Seite von Yuki Kura und Erika Karata unterstützt wird.

Mit seiner erzählerischen Gestaltung und einer präzisen Inszenierung spricht der Film ein Publikum an, das sich für soziale Dramen interessiert und Werke schätzt, die die Stellung des Einzelnen gegenüber Mächteinstituten hinterfragen. Er setzt die Reflexion von Fukada zu Normen, Schuld und kollektiver Verantwortung fort – Themen, die bereits im Kern seines filmischen Schaffens stehen.

Das Licht erlischt niemals
Film | 2026
Kinostart: 18. Februar 2026
Drama | Laufzeit: 2h03
Von Kōji Fukada | Mit Kyōko Saitō, Yuki Kura, Erika Karata
Originaltitel: Renai saiban
Herkunft: Japan

Mit Die Ewigkeit des Lichts präsentiert Kōji Fukada ein zeitgenössisches Drama, das die Spannungen zwischen Liebe, öffentlicher Selbstinszenierung und gesellschaftlicher Kontrolle beleuchtet. Ein Werk, das seine kritische Perspektive auf die unsichtbaren Mechanismen der Machtausübung weiterführt.

Um das Kinoerlebnis zu verlängern, werfen Sie einen Blick auf die Kinostarts im Februar, die aktuellen Filme, die Sie nicht verpassen sollten und unsere Auswahl der wichtigsten Dramen des Jahres.

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Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Ab dem 18. Februar 2026

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.
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