Festival de Cannes 2026: Der Cannes-Soundtrack-Preis geht an zwei Filme ex aequo

Von Manon de Sortiraparis · Aktualisiert am 24. Mai 2026 um 21:26
Der Cannes-Soundtrack-Preis 2026 ging ex aequo an zwei Filme (und drei Komponisten!): Alberto Iglesias erhielt ihn für 'Autofiction' von Pedro Almodóvar einerseits, Sacha und Evgueni Galperine für 'Minotaure' von Andrei Zvyagintsev andererseits.

Der letzte Preis des Festival de Cannes 2026 wurde vor dem großen Gala-Abend verliehen, der die Gesamtübersicht dieser 79. Ausgabe und die Palme d’Or enthüllt hat — der Cannes Soundtrack-Preis wurde am 23. Mai von einer Jury aus Filmjournalisten verliehen.

Gemeinsam haben sie beschlossen, nicht einen Film, sondern zwei zu würdigen: Autofiction von Pedro Almodóvar und dessen Komponist Alberto Iglesias, und Minotaure von Andrei Zviaguintsev und sein Duo aus Komponisten Sacha und Evgueni Galperine. Die Künstler erhielten, wie üblich, die begehrte Goldene Schallplatte, am Strand des Miramar.

Zu beachten ist, dass Alberto Iglesias zum zweiten Mal die Goldene Platte des Cannes Soundtracks erhält, nachdem er sie 2019 bereits für Schmerz und Ruhm unter Regie von Pedro Almodóvar erhalten hatte. Allerdings ist es das erste Mal, dass mehrere Komponisten ausgezeichnet werden.

Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr ging der Cannes Soundtrack-Preis an David Letellier alias Kangding Ray für die Filmmusik zu Sirat von Oliver Laxe.

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