28 Jahre später: Der Tempel der Toten, der Horrorfilm von Nia DaCosta, wird am Samstag, dem 1. August 2026 um 21:12 Uhr auf Canal+ ausgestrahlt. Von Alex Garland geschrieben, knüpft dieses neue Kapitel direkt an 28 ans plus tard an, das die postapokalyptische Saga fortführte, entstanden aus 28 jours plus tard.
Kinostart in Frankreich am 14. Januar 2026, der Film versammelt Ralph Fiennes, Jack O’Connell, Alfie Williams, Erin Kellyman und Chi Lewis-Parry. Diese Fernsehausstrahlung lässt eine Welt wieder aufleben, die weiterhin vom Rage-Virus heimgesucht wird, doch die Überlebenden stellen jetzt eine genauso erschreckende Bedrohung dar wie die Infizierten.
Nach den Ereignissen des vorangegangenen Films findet der junge Spike sich der Konfrontation mit Jimmy Crystal gegenüber, dem Anführer einer gewalttätigen, organisiert arbeitenden Gruppe, die von beunruhigenden Glaubensvorstellungen zusammengehalten wird. Auf seiner Seite setzt Dr. Ian Kelson seine Forschungen fort und entwickelt eine eigentümliche Beziehung zu Samson, einem Alpha-Infizierten, dessen Verhalten die festgefügten Gewissheiten über das Virus infrage stellen könnte.
Durch diese beiden Handlungsstränge verschiebt sich der Schwerpunkt der Saga. Die Infizierten bleiben zwar präsent, der Fokus liegt aber vor allem auf den Gemeinschaften, die sich in den Trümmern der britischen Gesellschaft gebildet haben, auf ihren Ritualen und auf den Machtdynamiken, die sie ausüben. Die Grenze zwischen Menschlichkeit und Monstrosität hängt damit nicht mehr allein von der Infektion ab.
Der Filmtitel verweist auf das vom Doktor Kelson aus menschlichen Knochen errichtete Bauwerk. Dieser Ort dient zugleich als Gedenkstätte, als Begräbnisstätte und als Symbol dafür, wie die Überlebenden versuchen, Sinn in der Welt um sie herum zu finden. Dieses Setting verortet den Film im Spektrum des cinéma post-apocalyptique, in dem körperlicher Schrecken von einer Auseinandersetzung mit Erinnerung, Glauben und kollektiver Gewalt begleitet wird.
Nia DaCosta, bereits Regisseurin von Candyman, folgt auf Danny Boyle hinter der Kamera. Dieser bleibt als Produzent am Projekt beteiligt, während Alex Garland die Schreibarbeit an der neuen Trilogie fortführt. Der Film setzt damit auf eine andere Inszenierung, behält aber die politischen und moralischen Themen bei, die die Saga seit ihren Anfängen durchziehen.
28 Jahre später: Der Tempel der Toten ist der vierte Teil der Franchise und der zweite Band des 2025 gestarteten Neuzyklus. Er vertieft vor allem die Werdegänge von Spike, Dr. Kelson und Jimmy Crystal, während er zugleich die Fortsetzung dieser Geschichte um ein Großbritannien bereitet, das seit Jahrzehnten durch die Epidemie isoliert ist.
Die Ausstrahlung auf Canal+ richtet sich an Zuschauer, die damals 28 Tage später verfolgt haben, deren Handlung hier direkt fortgesetzt wird, sowie an Liebhaber von Horrorfilmen und von postapokalyptischen Erzählungen, in denen Überleben und der Verfall menschlicher Gesellschaften im Mittelpunkt stehen.
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