Ab dem 21. Januar 2026 auf Netflix erhältlich, ist Kidnapped: Elizabeth Smart ein amerikanisches Dokumentarfilm, das von Benedict Sanderson inszeniert wurde. Mit einer Laufzeit von 1 Stunde und 31 Minuten beleuchtet der Film die Entführung von Elizabeth Smart im Jahr 2002 im Bundesstaat Utah sowie die neun Monate, die das Land erschütterten. Erzählt größtenteils aus der Ich-Perspektive, gehört der Dokumentarfilm zum Genre des True-Crime und investigativen Journalismus, wobei der Fokus auf der menschlichen und psychologischen Erfahrung der Betroffenen liegt.
In den frühen Morgenstunden des 5. Juni 2002 wird die 14-jährige Elizabeth Smart in ihrem Schlafzimmer in Salt Lake City entführt. Der Fall löst sofort eine beispiellose nationale Mobilisierung aus. Familie, Polizei und Medien setzen alles daran, das Mädchen zu finden, während die Ermittlungen immer wieder auf falsche Fährten stoßen. Der Vermisstenfall wird rasch zu einem der meistverfolgten Kriminalfälle des Landes.
Durch Archivaufnahmen, bislang unveröffentlichte Dokumente und exklusive Zeugenberichte erzählt der Film die neunmonatige Gefangenschaft von Elizabeth in den Händen von Brian David Mitchell und Wanda Barzee nach. Das Porträt hebt die psychische Gewalt dieser Erfahrung hervor, ohne sie zu sensationalisieren, und legt den Fokus auf die nachhaltigen Folgen für Elizabeth und ihre Angehörigen. Der Dokumentarfilm geht auch auf die erheblichen Eingriffe durch die Medienberichterstattung und den ständigen Druck, dem die Familie ausgesetzt war, ein.
Unter der Regie von Benedict Sanderson folgt der Film einer klaren chronologischen Erzählweise und stellt die Aussagen von Elizabeth Smart selbst ins Zentrum. Als Erwachsene blickt sie heute mit Abstand und Klarheit auf die Geschehnisse zurück, spricht sowohl über ihre Ängste als auch über die Überlebensmechanismen, die ihr das Durchhalten ermöglicht haben. Der Dokumentarfilm integriert außerdem die Perspektiven von Ermittlern und Familienmitgliedern, um eine präzise und gut recherchierte Rekonstruktion der Ereignisse zu liefern.
Über den Kriminalfall hinaus wirft Kidnapped: Elizabeth Smart einen Blick auf die langfristigen emotionalen und psychischen Folgen eines solchen Traumas. Der Film zeigt den Weg der Resilienz von Elizabeth, die sich inzwischen zu einer engagierten Kämpferin für den Opferschutz und die Aufklärung über Entführungen sowie Gewalt entwickelt hat. Der Fokus auf persönliche Wiederherstellung ist eines der zentralen Elemente des Dokudramas.
Mit seinem nüchternen Ton und dem Fokus auf direktes Zeugnis spricht der Film anspruchsvolle Krimi-Dokumentarfilm-Fans an – im Stil anderer Netflix-Produktionen, die sich mit großen amerikanischen Skandalen beschäftigen. Er hebt sich durch seine Ablehnung von Sensationsgier und durch den Schwerpunkt auf die Stimmen der Opfer hervor.
Kidnapped: Elizabeth Smart
Dokumentarfilm | 2026
Auf Netflix erhältlich ab 21. Januar 2026
Dokumentarfilm, Krimi | Laufzeit: 1h31
Von Benedict Sanderson | Mit Elizabeth Smart
Originaltitel: Kidnapped: Elizabeth Smart
Land: USA
Mit diesem Dokumentarfilm liefert Netflix eine ausführliche Rückschau auf einen Fall, der das öffentliche Bewusstsein in den USA nachhaltig geprägt hat, und beleuchtet dabei gleichzeitig Elizabeth Smarts Einsatz, ihre Geschichte in eine Botschaft der Stärke und Prävention zu verwandeln.
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