Unter der Regie von Cato Kusters und in Zusammenarbeit mit Angelo Tijssens geschrieben, ist Julian ein dramatischer Film, der auf einer autobiografischen Erzählung basiert, die 2023 von Fleur Pierets veröffentlicht wurde. Mit Nina Meurisse und Laurence Roothooft in den Hauptrollen erzählt der Film eine moderne Liebesgeschichte, die sich mit den rechtlichen und politischen Herausforderungen der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare auseinandersetzt. Der Kinostart in Frankreich ist für den 25. März 2026 geplant.
Die Geschichte folgt der Beziehung zwischen Fleur und Julian, zwei Frauen, die sich verlieben und gemeinsam ihre Liebe auf Reisen zelebrieren. Ihr Wunsch ist ebenso simpel wie kühn: in jedem Land zu heiraten, in dem ihre Liebe auch rechtlich anerkannt wird. Was zunächst persönlich beginnt, wird bald zu einem symbolträchtigen Unterfangen, das sowohl für individuelle Freiheit als auch für gesellschaftlichen Wandel steht.
Getragen von einer gemeinsamen Energie und einem tiefen Wunsch nach Anerkennung, absolvieren sie eine Reihe von Zeremonien, jede fest verwurzelt in einem eigenen kulturellen und rechtlichen Umfeld. Doch nach nur vier Hochzeiten wird ihre Reise jäh unterbrochen. Ohne die Handlung vorwegzunehmen, hinterfragt Julian die Zerbrechlichkeit von Liebesprojekten angesichts des Unvorhersehbaren und zeigt, wie eine persönliche Geschichte auf größere Realitäten treffen kann.
Basierend auf den Berichten von Fleur Pierets, Julian reiht sich nahtlos in die Tradition des intimen und engagierten Kinos ein, wo persönliche Erfahrungen den Kern der Erzählung bilden. Das Drehbuch setzt auf eine sensible Herangehensweise, die den Fokus auf Körper, Gesten und Stille legt, anstatt eine erklärende Botschaft zu vermitteln. Die Regie begleitet das Paar auf seiner Reise, macht den Weg zu einem zentralen Element der Geschichte.
Der Film basiert auf den schauspielerischen Leistungen von Nina Meurisse und Laurence Roothooft, die die emotionale Tiefe des Projekts eindrucksvoll einfangen. Ihr Spiel ist geprägt von Zurückhaltung, lässt jedoch die chemische Verbindung, die Leidenschaft der Liebe und die allmählichen Risse durchscheinen, die entstehen, wenn das Ideal auf die Realität trifft. Julian behandelt dabei Themen wie Ehe, rechtliche Anerkennung, Trauer und Erinnerung, ohne sie vom Persönlichen abzutrennen.
Mit seinem nüchternen Ton und straffen Laufzeit richtet sich der Spielfilm an Zuschauer, die sich für zeitgenössische Romanzen und auf wahren Begebenheiten basierende Geschichten interessieren. Er verbindet das europäische Autorenkino mit autobiografischem Erzählen und verleiht einer tief persönlich erzählten Geschichte universelle Bedeutung.
Julian
Film | 2026
Kinostart: 25. März 2026
Drama | Laufzeit: 1h31
Von Cato Kusters | Mit Nina Meurisse, Laurence Roothooft
Basierend auf der autobiografischen Erzählung von Fleur Pierets (2023)
Nationalität: Belgien, Frankreich
Durch den unvollständigen Lebensweg von Fleur und Julian wirft der Film einen reflektierenden Blick auf Liebe, Engagement und die Art und Weise, wie rechtliche Rahmenbedingungen persönliche Wege prägen. Julian präsentiert sich als ein feinfühliges Drama, das tief in seiner Zeit verwurzelt ist und die Frage aufwirft, ob Liebe in einer Welt mit noch immer ungleichen Regeln wirklich gefeiert werden kann.
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