Die neue Ausgabe des Festival de Cannes, der vom 12. bis 23. Mai 2026 stattfinden wird, rückt näher dank der lang erwarteten Ankündigung der offiziellen Auswahl. Der Film Fatherland (1949) von Pawel Pawlikowski ist dabei vertreten und bestätigt seinen Status als Pflichttermin bei diesem großen Ereignis der 7. Kunst.
Seit acht Jahren hat der polnische Regisseur keinen neuen Langfilm mehr vorgestellt. Sein vorheriger, Cold War, war ebenfalls 2018 beim Festival de Cannes vorgestellt worden, und zwar im offiziellen Wettbewerb. Er kehrte damit mit dem Preis für die Regie nach Hause. Im Folgejahr, 2019, war Pawel Pawlikowski Mitglied der Jury unter dem Vorsitz von Alejandro González Iñárritu.
Synopsis : Im Jahr 1949 kehrt Thomas Mann, Nobelpreisträger für Literatur, erstmals seit dem Kriegsende nach Deutschland zurück, begleitet von seiner Tochter Erika, einer Schauspielerin, Schriftstellerin und Rallye-Pilotin. Am Steuer eines schwarzen Buick begeben sie sich auf eine strapaziöse Reise durch ein Land, das sie sechzehn Jahre zuvor vor der Machtübernahme der NSDAP verlassen hatten. Von Frankfurt, unter amerikanischer Besatzung, bis nach Weimar, das von den Sowjets kontrolliert wird, durchqueren Vater und Tochter ein Deutschland in Trümmern, geteilt durch den Kalten Krieg.
Vaterland
Film | 2026
Kinostart: Demnächst
Drama | Laufzeit:
Regie: Pawel Pawlikowski | Mit Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl
Originaltitel: 1949
Nationalität: Deutschland, Polen, Italien, Frankreich, Großbritannien















