Miguel Ángel Blanco – 48 Stunden, die alles veränderten, spanischer Dokumentarfilm von Jon Sistiaga und Juanjo López Lorenzo, kommt am 10. Juli 2026 zu Netflix. Der Film rekonstruiert die zwei Tage im Juli 1997, in denen ganz Spanien auf die Straßen ging, um die Ermordung von Miguel Ángel Blanco zu verhindern, dem jungen Stadtrat von Ermua, der von der ETA entführt worden war.
Miguel Ángel Blanco: 48 Stunden, die alles veränderten
Dokumentarfilm | 2026
Verfügbar auf Netflix am 10. Juli 2026
Dokumentarfilm, Zeitgeschichte, Terrorismus
Von Jon Sistiaga und Juanjo López Lorenzo
Originaltitel: Miguel Ángel Blanco: Las 48 horas que lo cambiaron todo
Herkunft: Spanien
Der Dokumentarfilm schildert die 48 Stunden, in denen das Land den Atem anhielt – zwischen bürgerschaftlichem Engagement, Forderungen nach der Freilassung von Miguel Ángel Blanco und der Erwartung eines Ausgangs, der Spanien tief geprägt hat. Der Film setzt diese Tragödie in den Kontext des Kämpfens gegen die ETA und der Angst, die damals einen Teil der baskischen Gesellschaft beherrschte.
Miguel Ángel Blanco, Stadtrat der Partido Popular in Ermua, war 29 Jahre alt, als er von der baskischen Separatistenorganisation ETA im Juli 1997 entführt und ermordet wurde. Netflix präsentiert diesen Dokumentarfilm als Erzählung eines Wendepunkts, in dem der Impuls von Solidarität und Mitgefühl dazu beigetragen hat, das Verhältnis der spanischen und baskischen Gesellschaft zur Gewalt der ETA zu verändern.
Das Projekt geht zurück auf die Arbeit von Jon Sistiaga und Juanjo López Lorenzo. Die spanische Presse betont, dass der Dokumentarfilm insbesondere die gesellschaftlichen und politischen Folgen der Entführung und Ermordung von Miguel Ángel Blanco beleuchtet – fast drei Jahrzehnte danach.
Der Trailer rückt eine dokumentarische Neubearbeitung jener zwei Tage in den Fokus, mit Archivmaterial und Zeugenaussagen zum Ereignis. Nach Informationen aus Spanien soll der Dokumentarfilm außerdem die Mitwirkung mehrerer prominenter Persönlichkeiten umfassen, darunter König Felipe VI., der zu jener Zeit als Prinz von Asturien galt.
Miguel Ángel Blanco: 48 Stunden, die alles veränderten könnte Netflix-Abonnenten interessieren, die sich für historische und politische Dokumentationen sowie Berichte über reale Ereignisse begeistern, die eine Gesellschaft erschüttert haben. Der Film richtet sich eher an Zuschauer, die kein leichtgewichtigen Dokumentarfilm oder Fiction suchen.
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