Fausse Note, der neue Film von Alexandre Arcady, kommt am 7. Oktober 2026 in die Kinos. Basierend auf dem Theaterstück von Didier Caron versammelt dieses Drama Kad Merad und Benoît Poelvoorde in einem nächtlichen Duell, in dem die Musik eine gemeinsam verborgene Geschichte wiederaufleben lässt.
In Paris, 1990, gibt der Dirigent Nathan Dinkel sein Abschiedskonzert am Opéra-Comique. Nach der Vorstellung gelingt es einem besonders hartnäckigen Bewunderer, Alexandre Miller, sich hinter die Kulissen zu schleichen, um ihn zu treffen. Was zunächst wie eine aufdringliche Begegnung wirkte, entwickelt sich langsam zu einer Auseinandersetzung, aus der keiner der beiden Männer unbeschadet hervorgehen wird.
Der Besucher kam nicht zufällig. Im Verlauf dieser Nacht verschieben sich die Machtverhältnisse, und eine gemeinsame Vergangenheit tritt wieder zutage, wobei Gedächtnis, Schuld und Gerechtigkeit auf dem Spiel stehen. Kad Merad spielt Nathan Dinkel, während Benoît Poelvoorde die Rolle des Alexandre Miller übernimmt. Caterina Murino vervollständigt den Cast insbesondere in der Rolle der Annah Dinkel.
Fausse Note ruht hauptsächlich auf dieser Konfrontation in einem geschlossenen Raum, im Herzen des Opéra-Comique. Die Musik dient also nicht nur als Kulisse: Sie begleitet die allmähliche Enthüllung dessen, was den Dirigenten mit seinem Besucher verbindet, und verleiht einer Nacht den Rhythmus, die ganz im Zeichen von Wahrheit und Rache steht.
Alexandre Arcady zeichnet Regie und Drehbuch dieser Adaption. Nach Le Petit Blond de la Casbah kehrt der Filmemacher zu wiederkehrenden Motiven in seinem Werk zurück, zu denen die Weitergabe von Erinnerungen, die Wunden der Geschichte und ihre Auswirkungen auf die individuellen Lebenswege gehören.
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