Diefranzösische Rugby-Mannschaft ist unter vielen Namen bekannt: XV de France, Les Tricolores... Der gebräuchlichste ist natürlich Les Bleus. Eine Farbe für eine Nation, verbunden mit dem Trikot, das traditionell von den Spielern getragen wird. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts tragen die französischen Rugbyspieler ein blaues Trikot, meist in Kombination mit weißen Shorts und roten Socken. Dennoch spielen Les Bleus nicht immer in Blau.
Ja, unsere Spieler haben zwei offizielle Anzüge: einen mit einem blauen Trikot und einen mit einem weißen Trikot. Dieses zweite Outfit wird normalerweise gegen Mannschaften getragen, die in Blau oder Schwarz spielen. Um die Nationen besser unterscheiden zu können und das Spiel leichter zu verstehen, ist dann ein Farbwechsel erforderlich. Meistens spielt Frankreich in Weiß gegen Italien, Schottland oder Neuseeland. Auch die Farben Rot und Grün werden auf dem Spielfeld nicht mehr kombiniert, damit Farbenblinde das Spielgeschehen gut verfolgen können.
Aber warum sollten die Franzosen ihr Trikot wechseln müssen? Es ist üblich, dass dieGastmannschaft ihre Farben behält, während das Gastgeberland aus Höflichkeit seine Ersatzuniform anzieht. Bei Begegnungen auf neutralem Boden muss sich die Mannschaft, die dem gastgebenden Stadion am nächsten liegt, anpassen und ihre Kleidung wechseln.
In der jüngeren Vergangenheit wurden die Farben auch ausgelost. Die All Blacks gewannen die Auslosung und durften nicht nur ihr Trikot, sondern auch ihre Umkleidekabine und ihre Trainingszeiten wählen.
Das blaue oder weiße Trikot, die weiße oder blaue Hose und die rote Socke: Dieser Farbcode entspricht einfach dem der französischen Flagge! Das Symbol des gallischen Hahns auf dem Trikot wurde erstmals 1911 im Rugby verwendet. Nach dem ersten Sieg von Les Bleus gegen Schottland zwang der damalige Kapitän der französischen Nationalmannschaft, Marcel Communeau, seinen Spielern das Symbol des Hahns als Emblem auf.
Als Anekdote: Die Franzosen haben auch schon in roten Trikots gespielt, auch wenn das viel seltener vorkommt. Das geschah 1958 gegen Australien, 1959 gegen Schottland und 2015 bei der Rugby-Weltmeisterschaft. Drei Instanzen, die bei den Fans der französischen Nationalmannschaft nicht auf einhellige Zustimmung stießen.
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