Bevor der größte Weltpokal nach ihm benannt wurde, war Jules Rimet ein junger Enthusiast, der 1897 den Klub Étoile Rouge in einem bescheidenen Café im 7. Bezirk gründete. Sein Traum war damals revolutionär: Das Fußball als Mittel zu nutzen, um soziale Schichten zu überbrücken und Menschen zu vereinen. Dieses Ideal begleitete ihn bis an die Spitze der FIFA, um 1930 die allererste Ausgabe der Weltmeisterschaft ins Leben zu rufen.
Wenn der Red Star heute in Saint-Ouen für Stimmung sorgt, dann ist er vor allem Bewahrer einer Geschichte, die viele Junge (und viele andere) oft nicht kennen. Gegründet zu Beginn des 20. Jahrhunderts, im 1897, gilt er als einer der ältesten Vereine in der Region Paris, der noch immer aktiv ist. Seit 1909 im Norden von Paris ansässig, hat der Étoile Rouge alle Zeiten überdauert, ohne seine Identität aufzugeben oder den Namen zu verraten – so heißt es, wurde er doch von Jules Rimet's englischer Gouvernante nach einer Passagierschifffirma benannt, um seiner Herkunft zu ehren.
Doch die Seele dieses Clubs beschränkt sich nicht nur auf sportliche Statistiken; sie ist im Beton des Stade Bauer eingebrannt. Dieser legendäre Stadionname ehrt einen Widerstandskämpfer, der 1942 hingerichtet wurde, und symbolisiert einen Verein, der immer für sein Engagement bekannt war. Auch auf dem Spielfeld hinterließ der Mut seine Spuren: die von Rino Della Negra, einem genialen Stürmer und Mitglied der Gruppe Manouchian, der vor seinem Tod in den Widerstand trat. Sein letzter Gedanke galt seinen Mitspielern: „Grüßt und verabschiedet euch von Red Star“.
Heute bedeutet es, bei Bauer einzutreten, in die Fußstapfen dieser Titanen zu treten.
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Standort
Bauer-Stadion
92 Rue du Dr Bauer
93400 Saint Ouen
Offizielle Seite
www.redstar.fr















