Annie Cordy, bekannt für ihre Hit „Tata Yoyo“ und „Cho Ka Ka O“, ist verstorben

Von Laurent de Sortiraparis · Veröffentlicht am 29. Dezember 2025 um 18:21
Annie Cordy, die bekannte Interpretin der Klassiker Tata Yoyo und Cho Ka Ka O, ist am Freitag, dem 4. September 2020, im Alter von 92 Jahren an Herzversagen verstorben.

Eine große Ikone der französischen Chansons ist von uns gegangen... Annie Cordy, berühmt für zahlreiche Hits wie Tata Yoyo, La bonne du curé oder auch Cho Ka Ka O, verstarb am Freitag, den 4. September 2020, im Alter von 92 Jahren. Die Sängerin erlag in ihrem Zuhause in Vallauris, in den Alpes-Maritimes, einem Herzinfarkt. Diese Nachricht wurde von unseren Kollegen von Nice-Matin verbreitet und von BFMTV bestätigt.

"Sie erlitt gegen 18 Uhr einen Schockanfall. Die Feuerwehr war äußerst schnell vor Ort und unternahm alles, um sie wiederzubeleben", berichtete ihre Nichte, mit der sie lebte, unseren Kollegen von der AFP. Und sie fügte hinzu: "Sie ist innerhalb weniger Minuten gegangen". "Sie hatte Gedächtnisprobleme, das überrascht mich nicht wirklich, aber ich bin tieftraurig", erklärte der Sänger Dave gegenüber unseren Kollegen von BFMTV.

Ihr richtiger Name war Léonie Cooreman, und sie wurde 1928 in Belgien geboren, in Laeken, einer Gemeinde im Norden Brüssels. Später, im Jahr 1950, nahm sie den Künstlernamen Annie Cordy an, als sie als Revuendiva am Lido in Paris engagiert wurde. Zuvor hatte sie auch im Bœuf sur le Toit in Brüssel aufgetreten. Bekannt wurde sie als beliebte Sängerin mit lebhaften Titeln wie Tata Yoyo aus dem Jahr 1980 oder Cho Ka Ka O aus dem Jahr 1985. Doch die Künstlerin zeigte vielfältige Talente und konnte auf eine äußerst produktive Karriere zurückblicken! Insgesamt nahm Annie Cordy über 700 fröhliche und festliche Lieder auf, engagierte sich auch in Musicalproduktionen, Fernsehen, Theater – und vor allem im Kino.

Im Bereich Film erinnert man sich an Si Versailles m'était conté, in dem sie Sacha Guitry die Ehre gibt, sowie an René Cléments Passager de la pluie, Pierre Granier-Deferres Chat mit Jan Gabrin und Simone Signoret an ihrer Seite, oder auch an La Rupture von Claude Chabrol. Im Jahr 2015 bleibt sie unvergesslich durch Les Souvenirs von Jean-Paul Rouve. Eine vollendete Künstlerin und Lebenskünstlerin, die zweifellos bedauert werden wird.

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