Auf dem Land trifft man sie häufiger an, aber auch in Paris und der Region Ile-de-France leben viele Igel, diese stacheligen, aber liebenswerten kleinen Kugeln, eine geschützte Art, die in Westeuropa aber auch "fast vom Aussterben bedroht" ist. Das Problem ist, dass die Säugetiere nicht an den Stadtverkehr angepasst sind und oft verletzt werden. Aus diesem Grund wurde im Bois de Vincennes dank des Bürgerhaushalts ein spezielles Igelzentrum eingerichtet.
Christophe Najdovski, stellvertretender Bürgermeister von Paris und zuständig für Artenvielfalt und Tierschutz, hatte angekündigt, dass er "aktiv an der Einrichtung der ersten Igelstation in der Region Ile-de-France in Verbindung mit dem Verein Erinaceus France und der Polizeipräfektur von Paris" arbeiten würde, um die Säugetiere zu pflegen und anschließend wieder in die Natur zu entlassen. Die Einwohner von Vincennes beteiligten sich an der Gründung dieses neuartigen Projekts und stimmten für eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 15.000 Euro.
Das ganze Jahr über informieren die Freiwilligen des Vereins Erinaceus France über den Schutz des Igels, eines Tieres, das man nicht zähmen kann. Ihn zu transportieren, selbst um ihn zu pflegen, kann mit einer Geldstrafe von 150.000 Euro belegt werden, da das Säugetier eine geschützte Art ist. Sie sollten sie daher nicht berühren und direkt einen Tierarzt oder die Igelstation anrufen, die ihnen Hilfe leisten, bevor sie sie wieder in die freie Natur entlassen.
Die Igelpopulation in Paris ist sehr groß, auch wenn eine genaue Zählung nicht möglich ist. Man findet sie vor allem auf dem Petite Ceinture oder im Bois de Vincennes. Ein perfekter Standort also für dieses Pflegezentrum, das zusätzlich zurTierärztlichen Hochschule in Maisons-Alfort eingerichtet wurde, um sich um die Igel zu kümmern.
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