Wenige Tage vor dem Start der Olympischen Spiele in Paris 2024 setzte Bürgermeisterin Anne Hidalgo ein Zeichen, indem sie am 17. Juli einen symbolischen Sprung in die Seine machte. Diese gewagte Geste markiert die Fortschritte der laufendenSanierungsarbeiten, die bis 2025 das Baden im Fluss wieder möglich machen sollen.
Bevor Sie sich jedoch ins Wasser stürzen, sind einige Erläuterungen erforderlich. Derzeit ist das Baden in der Seine verboten, und zwar seit 1923, und das aus guten Gründen. Der Fluss ist ein wahrer Cocktail für Bakterien wie Escherichia coli und Enterokokken, die für Gastroenteritis und Harnwegsinfektionen verantwortlich sind. Hinzu kommt die Leptospirose, auch"Rattenkrankheit" genannt, die durch den Urin von Nagetieren übertragen wird. Diese Krankheit kann schwerwiegend sein und in manchen Fällen sogar tödlich verlaufen.
Für die Athleten der Olympischen Spiele 2024, die in der Seine antreten, ist Vorsicht geboten: Das Abdecken von Verletzungen (Verbände, Pflaster) und die vorbeugende Einnahme von Antibiotika sind Empfehlungen, um Komplikationen zu vermeiden. Ein Impfstoff gegen Leptospirose ist ebenfalls erhältlich, obwohl er nicht von der Krankenversicherung erstattet wird und drei Dosen benötigt, um wirksam zu sein.
Sollten Sie dennoch in die Seine springen, müssen Sie mit einem Bußgeld von 15 Euro rechnen.
Bis zuroffiziellen Öffnung der Badegebiete im Jahr 2025 bleiben Sie trocken und verfolgen Sie weiterhin die Fortschritte dieser Wasserrevolution!
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