Die Seine-Saint-Denis geht inzwischen entschlossen gegen ein besorgniserregendes Phänomen vor. Vom 20. Dezember 2025 bis zum 20. Januar 2026 verbietet die Präfektur der Seine-Saint-Denis den Verkauf von Lachgas an Privatpersonen im ganzen Departement. Dieses drastische Vorgehen soll den Missbrauch des Schwachgases eindämmen, das sich im Jahr 2025 zum dritthäufigsten Schadstoff unter jungen Parisern entwickelte, vor allem wegen seiner Freizeiteffekte. Ein Verwaltungsakt, der am 20. Dezember wirksam wurde, geht über bisherige Verbote hinaus, um während der Festtage diesem Trend Einhalt zu gebieten.
Wenn Sie in Seine-Saint-Denis leben, sollten Sie wissen, dass dieses Verbot nicht nur den Verkauf betrifft. Die präfekturale Anordnung ist besonders streng und verbietet außerdem das Mitführen, den Transport sowie den Konsum dieses Gases im gesamten Départementgebiet. Damit gehen die Maßnahmen deutlich über die nationale Gesetzgebung von 2021 hinaus, die den Verkauf an Minderjährige sowie in Bars und Tabakläden bereits eingeschränkt hatte. Hier gilt, unabhängig vom Alter, strikte: Während dieses einmonatigen Verbots darf niemand Distickstoffmonoxid kaufen, besitzen oder konsumieren.
Die Entscheidung der Präfektur lässt sich durch die Gesundheitsgefahren erklären, die mit der Inhalation von Lachgas verbunden sind. Dieses Gas, das vor allem in der Küche für die Herstellung von Schlagsahne oder im medizinischen Bereich als Anästhetikum eingesetzt wird, hat sich in der Jugendkultur zu einem beliebten Freizeitprodukt entwickelt. Doch die Risiken sind nicht zu unterschätzen. Gelegenheitskonsumenten riskieren Schwindel, Bewusstlosigkeit und Erfrierungen durch die Kälte beim Inhalieren. Auf lange Sicht sind die Folgen noch besorgniserregender: Es können schwere neurologische Störungen auftreten. Die Präfektur erinnert in ihrer Mitteilung daran, dass „die Inhalation von Lachgas sowohl für die Konsumenten als auch für Unbeteiligte eine erhebliche Gefahr darstellt.“ Die nationale Arzneimittelbehörde (ANSM) hat zudem mehrere Warnungen zu den neurologischen Risiken herausgegeben, die durch den missbräuchlichen Konsum dieses Produkts entstehen können.
Les autorités n’ont pas choisi la période des fêtes par hasard. Ces derniers mois, le protoxyde d’azote a été régulièrement mis en cause dans des accidents graves ou mortels, notamment sur les routes. Les chiffres sont alarmants : les accidents de la route liés à ces gaz hilarants ne cessent d’augmenter en Île-de-France. Le vrai problème, c’est que les effets secondaires peuvent se manifester entre 30 et 45 minutes après inhalation, rendant la comportement au volant d’autant plus risqué. Et pour compliquer encore la situation, les traces du gaz dans le sang disparaissent généralement en une demi-heure, ce qui rend les contrôles très difficiles.
Diese vorübergehende Maßnahme soll die Bevölkerung in einer Zeit schützen, in der sich viele Menschen versammeln und unterwegs sind. Zwischen Silvester, Familienfeiern und Treffen mit Freunden nehmen die Gelegenheiten zum Konsum zu, ebenso die damit verbundenen Risiken. Die Präfektur hat entschieden, hart durchzugreifen, um den Zugang zu den Substanzen zu beschränken und das Bewusstsein für die Gefahren zu schärfen. Die Interministerielle Einrichtung zur Bekämpfung von Drogen und süchtigen Verhaltensweisen (MILDECA) unterstützt solche lokalen Initiativen, um riskanten Konsum vorzubeugen.
Während die Seine-Saint-Denis mit diesem strengen Erlass als Vorreiter gilt, geht die Debatte längst über die Grenzen des Départements hinaus. Einige Organisationen wie Addictions France fordern bundesweit eine verschärfte Gesetzgebung, um dem zunehmenden Phänomen wirksam begegnen zu können. Andere Politiker plädieren für eine strenge Regulierung des Verkaufs an Fachleute, ähnlich wie es derzeit in der Präfektur des 93. Départements gehandhabt wird. Die Grundfrage bleibt: Soll man den Verkauf von Lachgas komplett verbieten oder vor allem eine bessere Kontrolle seiner Verbreitung sicherstellen?
Derzeit gibt es keine genauen Zahlen über den direkten Zusammenhang zwischen dem Konsum von Lachgas und Verkehrsunfällen, was die Einschätzung des tatsächlichen Phänomens erschwert. Doch die Behörden warten nicht auf alarmierende Statistiken, sondern möchten bereits jetzt aktiv werden. Für die kommenden Feiertage müssen die Bewohner von Seine-Saint-Denis auf den Gebrauch von Distickstoffmonoxid verzichten – egal, ob privat oder professionell. Das Center für Suchtvigilanz in Paris dokumentiert weiterhin die Fälle von Vergiftungen, um das Ausmaß des Problems besser zu erfassen.
Diese Maßnahme ist bis zum 20. Januar 2026 gültig und kann bei positiven Ergebnissen auf weitere Département in der Île-de-France ausgeweitet oder verlängert werden. Das Gesundheitsministerium sowie die Präventionsdienste erinnern regelmäßig an die Gefahren des Konsums psychoaktiver Substanzen. Verstöße gegen die Regelung können mit Sanktionen nach Öffentlichem Gesundheitsgesetz geahndet werden. Für Fragen steht die Website der Präfektur von Seine-Saint-Denis bereit, auf der alle Bestimmungen des Erlasses im Detail erläutert werden, sowie die Hotline Drogues Info Service unter 0 800 23 13 13, die kostenlose Informationen und Beratung anbietet.
Diese Seite kann KI-gestützte Elemente enthalten, weitere Informationen finden Sie hier.
Termine und Öffnungszeiten
Von 20. Dezember 2025 bis 20. Januar 2026















