Schneefall am Mittwoch: Besteht in Paris die Gefahr einer roten Warnstufe? Was das bedeuten könnte

Von Graziella de Sortiraparis · Fotos von Caroline de Sortiraparis · Aktualisiert am 6. Januar 2026 um 15:37
Ein neues Schneetief ist für Mittwoch, den 7. Januar 2026, vorhergesagt, und es könnte deutlich stärker ausfallen als das erste – eine Rotwarnung ist erforderlich. Dieses seltene Ereignis in der Region dürfte den Alltag erheblich beeinflussen. Erfahren Sie, welche Folgen zu erwarten sind.

Während Paris am Dienstagmorgen unter einer weißen Decke aufgewacht ist, sind nun alle Blicke auf den kommenden Tag gerichtet. Nach einem chaotischen Montag mit über 1000 km Stau und der vorübergehenden Stilllegung eines Großteils der Buslinien in der Île-de-France wächst die drängende Frage: Wird Météo France für den o-évignement rouge "Schnee-Glatteis" für den Mittwoch, den 7. Januar 2026 ausrufen?

Aktuelle Prognosen im Überblick: Wird die zweite Runde noch intensiver?

Obwohl die orange Warnstufe momentan besteht wegen Frost und Glatteis, wird für diesen Mittwoch mit einer auffällig stärkeren Störung gerechnet. Die Wettervorhersagen deuten darauf hin, dass die Schneemengen deutlich höher ausfallen könnten als am Montag, trotz Temperaturen, die weiterhin unter 0 °C bleiben. Es ist genau diese Kombination, die das Niveau der maximalen Alarmstufe in den Bereich rücken lässt.

La Neige à Paris - MontmartreLa Neige à Paris - MontmartreLa Neige à Paris - MontmartreLa Neige à Paris - Montmartre Schnee in Paris und der Île-de-France am Mittwoch: Verkehrs-, Bus- und Flug-Ausfälle im Überblick
Die Île-de-France steht am Mittwoch, dem 7. Januar 2026, erneut vor einem Schneefall. Alle departements im Großraum Paris sind von Météo-France auf orange Vorwarnstufe für Schnee und Glätte gesetzt worden. Der öffentliche Nahverkehr, der Straßenverkehr und die Flugverbindungen sind deutlich beeinträchtigt. Hier ein Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Anordnungen. [Mehr lesen]

Welche Kriterien rechtfertigen eine rote Warnstufe?

Im Gegensatz zu Regen oder Wind gibt es keine fest definierte mathematische Schwelle (wie eine bestimmte Menge an Zentimetern), da alles von der Anfälligkeit des Gebiets und der Beschaffenheit des Schnees abhängt. Das wichtigste Kriterium ist die Einzigartigkeit oder äußerst Seltenheit der Schneefälle für die jeweilige Region.

Hier wurde allgemein angenommen, dass eine Schneeschicht von 15 bis 20 cm innerhalb weniger Stunden fallen oder eine landesweite Glatteisregenlage den Verkehrs-Alarm auf Rot setzen könnte. Feuchte, klebrige Schneemassen sind dabei deutlich gefährlicher als trockener Schnee, da sie Dächer zum Einsturz bringen und Stromleitungen beschädigen können.

Rote Warnstufe wird ausgerufen, wenn zu befürchten ist, dass die öffentlichen Dienste ihre grundlegenden Aufgaben nicht mehr erfüllen können: drohende totale und dauerhafte Blockade der wichtigsten Verkehrswege, Eisenbahnnetze und Flughäfen, Gefahr von massiven und langanhaltenden Stromausfällen sowie die Unmöglichkeit für Rettungskräfte (Feuerwehr, Sanitäter), sich normal zu bewegen.

Ein mäßiger Schneefall kann zur Rote-Kategorie aufsteigen, wenn er in einem verschärfenden Kontext stattfindet: Wenn der Schnee auf bereits über mehrere Tage anhaltend gefrorenem Boden fällt (wie derzeit der Fall), haftet er sofort und macht das schnelle Schneeräumen nahezu unmöglich.

Laut Météo France entspricht die rote Warnstufe einem Ereignis außergewöhnlicher Intensität. Es ist höchste Vorsicht geboten: Die Verkehrslage kann sich rasch verschlechtern und auf dem gesamten Streckennetz unmöglich werden. Es besteht die Gefahr erheblichen Schadens an Strom- und Telefonnetzen.

Rote Wachsamkeit: Ein historischer Meilenstein für die Hauptstadt?

Die rote Warnstufe für Schneefall und Glatteis wurde bereits im Jahr 2001 eingeführt, doch in Frankreich kam sie nur äußerst selten zum Einsatz. Ein solches Ereignis ist äußerst selten und hat bisher niemals innerhalb von Paris' Stadtgebiet stattgefunden. Sollte die Schwelle dennoch überschritten werden, sind folgende Ausnahmeregelungen vorgesehen:

  • Komplettstilllegung des öffentlichen Nahverkehrs: Im Gegensatz zur orange Warnstufe, bei der die U-Bahn noch fährt, kann die rote Stufe eine vollständige Einstellung von Bussen, Straßenbahnen und sogar bestimmten Außenabschnitten des RER zur Sicherheit bedeuten.
  • Fahrverbot: Die Präfektur könnte die Fahrt nicht priorisierter Fahrzeuge auf den wichtigsten Strecken (Périphérique, A86, N118) gänzlich untersagen.
  • Schließung öffentlicher Einrichtungen: Schulen, Collèges und Lyzeen würden ihre Türen schließen (die Schülertransporte sind in mehreren Départements bereits ausgesetzt).
  • Warnhinweis auf Quarantäne: Bei roter Warnstufe lautet die offizielle Anweisung: „Bleiben Sie zu Hause“. Bewegungen, selbst zu Fuß, werden aufgrund der Gefahr von umstürzenden Bäumen unter schwerem Schnee und der extremen Gefahr durch Glatteis abgeraten.

Tipps für diesen Mittwoch

Bis zur Entscheidung von Météo France, die für den späten Dienstagabend erwartet wird, gilt Vorsicht. Der Stufe-3-Schnee- und Glatteis-Plan ist bereits in Kraft.

  • Homeoffice bevorzugen: Wenn möglich, versuchen Sie morgen nicht ins Büro zu kommen.
  • Heizung prüfen: Bei eisiger Kälte sollten Sie elektrische Zusatzheizungen nur sparsam einsetzen, um Brandgefahr und Kohlenmonoxidvergiftungen zu vermeiden.
  • Solidarität zeigen: Achten Sie verstärkt auf Ihre verletzlichen Nachbarn oder Obdachlosen – Ihre Unterstützung ist jetzt wichtiger denn je.

Die Situation ist dynamisch im Wandel. Bleiben Sie dran, um die neuesten Verkehrsinfos und aktuelle Wetterwarnungen in Echtzeit auf Sortir à Paris zu verfolgen.

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Praktische Informationen

Offizielle Seite
meteofrance.com

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