Der Abend sollte fröhlich werden, doch es endete im Chaos. Im 11. Arrondissement von Paris, in der Rue Amelot, brach der Boden eines Apartments im 5. Stock eines Gebäudes zusammen während einer Geburtstagsfeier, in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar, kurz vor Mitternacht. Die ersten Erkenntnisse sprechen von mindestens 20 Verletzten, darunter eine Person schwer verletzt, berichtet die Polizei und die Feuerwehr Paris (BSPP).
Eine ungefähr fünfzig Gäste hatte sich versammelt, um den Geburtstag einer Bewohnerin zu feiern, als plötzlich beim Anschneiden der Torte der Boden nachgab und die Gäste in den unteren Stock stürzten. "Wir haben es nicht kommen sehen, der Boden ist auf einen Schlag eingebrochen", berichtete ein Teilnehmer gegenüber RTL. Fünf Personen wurden von den Trümmern verschüttet und konnten von den Feuerwehrleuten schnell befreit werden, die keine weiteren Verletzten unter den Trümmern fanden.
Einer der Verletzten wurde mit Herz-Kreislauf-Stillstand vor Ort reanimiert und anschließend ins Krankenhaus der Pitié-Salpêtrière eingeliefert, ohne dass eine Lebensgefahr besteht, erklärte die Präfektur. Die übrigen Betroffenen leiden hauptsächlich an Verletzungen infolge des Einsturzes. Einige wurden für erste Hilfemaßnahmen in ein nahegelegenes Pflegeheim gebracht, wie der Parisien berichtet.
Insgesamt wurden rund 145 Feuerwehrleute und mehrere Dutzend Fahrzeuge im Einsatz, berichtet Le Parisien. Ein Sicherheitsbereich wurde rund um die Adresse 34 bis rue Amelot eingerichtet, während die Anwohner zur Sicherheit vorsorglich evakuiert wurden.
Bei den Ursachen des Unfalls wird inzwischen ein Wasserleck in Betracht gezogen. Am Sonntagmorgen hat ein Architekt, der beim Polizeipräsidium im Bereitschaftsdienst war, berichtet, dass eine solche Undichtigkeit möglicherweise für die Schwächung des Bodens verantwortlich sein könnte, so die Informationen von franceinfo, die von Le Parisien berichtet werden. Laut der Eigentümergemeinschaft gilt das Gebäude, das etwa 150 Jahre alt ist, nicht als baufällig und war auch zuvor nie mit bekannten Mängeln wegen mangelnder Wartung oder schweren Schäden dokumentiert. Die Präfektur versichert zudem, dass die Gebäudestruktur nicht beschädigt wurde und die Bewohner heute noch in ihre Wohnungen zurückkehren können.
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