Man glaubte, die Geschichte sei abgeschlossen mit der Inauguration der Erweiterungen in Richtung Saint-Denis Pleyel und Flughafen Orly. Doch 2026 halten Bauzäune auf derLinie 14des Pariser Métro weiter stand. Auch wenn der Ausbau Realität ist, hört die Modernisierung nie wirklich auf.
Diese neuen Unterbrechungen, meist am Abend oder an bestimmten Wochenenden, dienen dazu, die Einführung des neuen automatischen Leitsystems abzuschließen und die Anbindung an die zukünftigen Linien 15, 16 und 17 des Grand Paris Express vorzubereiten.
Nach Angaben der RATP sollen diese neuen Funktionen demnach dazu beitragen, die Behebung von Störungen und die Steuerung der Linie zu optimieren, insbesondere beim Rückwärtsfahren, bei der Optimierung des Energieverbrauchs sowie bei der Verwaltung der Plattformtüren. Was das Rückwärtsfahren betrifft, ermöglicht es im Falle einer plötzlichen Betriebsunterbrechung, einen Zug zum Bahnsteig der nächsten Station zu bringen – auch dann, wenn dieser hinter dem betroffenen Zug liegt – um ein Feststecken im Tunnel zu vermeiden.
Im Frühling bleibt die Linie 14 an Abenden am Donnerstag, dem 26. März, sowie tagsüber bis 14 Uhr am Sonntag, dem 5. April, betroffen und bittet die Fahrgäste weiterhin, sich regelmäßig zu informieren, damit sie nicht feststecken, wenn sie spät nach Hause wollen oder am Wochenende unterwegs sind. Wenn diese Sperrungen weiterhin gelegentlich auftreten, ist das Versprechen einer endlich ruhigen Linie nach jahrelangem Hin und Her für die Nutzer noch nicht ganz eingelöst.
Darüber hinaus betreffen diese Arbeiten auch die Fertigstellung bestimmter Feinheiten in den neuen Bahnhöfen und die Anpassung der Bahnsteige, um den massiven Reisendenstrom aufnehmen zu können, mit rund einer Million Passagiere pro Tag, die im Rahmen des Grand Paris Express auf der Linie 14 erwartet werden.
Offizielle Seite
www.ratp.fr















