Sam Neill ist im Alter von 78 Jahren gestorben, der Star aus Jurassic Park und Peaky Blinders ist verstorben.

Von My de Sortiraparis · Aktualisiert am 13. Juli 2026 um 11:31
Sam Neill, der neuseeländische Schauspieler, der durch Jurassic Park, Das Piano und die Serie Peaky Blinders Kultstatus erlangt hat, ist im Alter von 78 Jahren in Sydney, Australien, gestorben – am Montag, dem 13. Juli 2026. Seine Familie spricht von einem plötzlichen Tod.

Der Paläontologe im Filzhut und der Ermittler mit dem frostigen Blick werden künftig nicht mehr auf unseren Bildschirmen zu sehen sein. Sam Neill, eine imposante Gestalt des neuseeländischen und australischen Kinos, ist im Alter von 78 Jahren gestorben am Montag, 13. Juli 2026 in Sydney, Australien. Es war seine Familie, die die Nachricht in einer Mitteilung veröffentlicht hat, die auf dem Instagram-Account des Schauspielers gepostet wurde, in der man betonte, dass er von seinen Liebsten umgeben war.

Sam Neill ist im Alter von 78 Jahren verstorben: Was sagt seine Familie dazu?

Der Text, unterzeichnet von seinen Angehörigen, berichtet von einem plötzlichen und unerwarteten Verschwinden, das eintrat, während der Schauspieler sich in vollständiger Remission seiner Krebserkrankung befand. Die Familie dankt dem Personal des St Vincent's Private Hospital in Sydney für die Betreuung und bittet darum, seine Privatsphäre zu wahren.

Die Nachricht wurde am Vormittag von internationalen Medien bestätigt. In Neuseeland fluten die Huldigungen ein, beginnend mit der Reaktion des Premierministers, der einen Mann würdigt, der die Krankheit mit Würde und dem trocken-sarkastischen Humor gemeistert hat, der die Stärke seiner Darstellungen ausmachte.

Peaky Blinders: Inspektor Chester Campbell – seine große Rolle als Bösewicht

Tout eine Generation von Zuschauern kannte ihn nicht mehr als Dinosaurierjäger, sondern als giftigen Polizisten. In Peaky Blinders, der Steven-Knight-Serie, die ab 2013 ausgestrahlt wird, verkörpert Sam Neill den Inspektor Chester Campbell, nordirischer Polizeibeamter, der von Winston Churchill entsandt wurde, um die Straßen von Birmingham zu säubern und gestohlene Waffen wiederzufinden.

Angesichts von Cillian Murphy (Tommy Shelby) und Helen McCrory (Polly Gray) kreiert er eine Frostgefährliche Figur: einen Mann, der sich für auf der richtigen Seite hält und sich als sadistisch, heuchlerisch und manipulativ entlarvt. Seine Monologe, getragen von einer langsamen Diktion und einer schmeichelnden Höflichkeit, bleiben im Gedächtnis der Fans haften. Die französischen Zuschauer erleben ihn mit der Stimme von Féodor Atkine, was der drohenden Bedrohung nichts nimmt.

Die Figur verlässt die Serie am Ende von Staffel 2 im Jahr 2014 (Achtung, leichter Spoiler): Sie wird von Polly in einer Telefonzelle erschossen. Steven Knight gab an, er habe den Schauspieler persönlich anrufen müssen, um ihm die schlechte Nachricht zu überbringen: Sam Neill, ein Fan der Serie, hatte keinerlei Lust, zu gehen. Er wird später weiterhin liebevoll davon sprechen und sogar die Fans beim Serienfestival in Birmingham begrüßen.

Die sechs Staffeln von Peaky Blinders sind weiterhin bei Netflix verfügbar, ebenso der Film Peaky Blinders: Der Unsterbliche, der im März 2026 mit Cillian Murphy und Barry Keoghan in die Kinos kam. Eine gute Möglichkeit, Sam Neill in einer Rolle zu erleben, die dem Publikum bislang weniger geläufig war.

Von Jurassic Park bis Die Klavierschule: eine Karriere mit zwei Gesichtern

Geboren wurde Nigel John Dermot Neill 1947 in Omagh, Nordirland. Er wächst in Christchurch, Neuseeland, auf, wo seine Familie sich niederlässt, als er sieben Jahre alt ist. Als Kind mit starkem Stottern zieht er sich ins Schweigen zurück, bevor er vor den Brettern der University of Canterbury seine Stimme findet.

Das französische Publikum entdeckt ihn 1981 erstmals in Possession von Andrzej Żuławski, an der Seite von Isabelle Adjani, die dafür in Cannes mit dem Preis für die beste darstellerische Leistung ausgezeichnet wurde – für diesen schwindelerregenden Film. Doch 1993 ändert alles: Er ist zugleich der Dr. Alan Grant in Steven Spielbergs Jurassic Park und der beunruhigende Alisdair Stewart in Jane Campions La Leçon de piano, die im gleichen Jahr mit der Palme d'or ausgezeichnet wird.

Zwischen Blockbustern und Autorenkino hat er sich nie festgelegt. Man sieht ihn in Calme blanc gegenüber Nicole Kidman, in À la bouche de la folie von John Carpenter, in Octobre rouge, in L'Homme qui murmurait à l'oreille des chevaux, später im Fernsehen in Die Tudors und Merlin. Einst als Nachfolger von Roger Moore für James Bond im Gespräch, überließ er den Smoking schließlich Timothy Dalton.

Blutkrebs: Remission angekündigt – was man bislang darüber weiß

Seit 2023 spricht Sam Neill offen über seinen Blutkrebs, ein Stadium-III-Lymphom, in humorvollen und zugleich sachlichen Memoiren, die kein Pathos kennen. Im April des letzten Jahres erklärte er, dass seine Untersuchungen keinen Nachweis der Krankheit mehr zeigten, nach einer CAR-T-Zelltherapie-Studie, und er setzte sich seither für einen breiteren Zugang zu dieser Behandlung ein.

Seine Familie hat keine genauen Todesursachen mitgeteilt, sondern nur erklärt, dass der Tod nichts mit einer Krebsrückkehr zu tun habe. Ein leidenschaftlicher Winzer in Otago, der eine seltene Kunst pflegte: Sich nie zu ernst zu nehmen, während er seinen Beruf mit größter Ernsthaftigkeit ausübte.

Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Am 13. Juli 2026

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.
    Comments
    Verfeinern Sie Ihre Suche
    Verfeinern Sie Ihre Suche
    Verfeinern Sie Ihre Suche
    Verfeinern Sie Ihre Suche