Gulahallat: Die Ausstellung rund um die zeitgenössische Sámi-Kunst am Finnischen Institut.

Von Caroline de Sortiraparis · Fotos von Caroline de Sortiraparis · Aktualisiert am 15. September 2026 um 17:28
Die zeitgenössische samische Kunst gastiert diesen Herbst am Finnischen Institut im Rahmen einer neuen, kostenlosen Ausstellung unter dem Titel „Gulahallat“. Bis zum 24. Oktober 2026 lädt das nordische Kulturzentrum dazu ein, die Werke und das Kunsthandwerk von rund zehn samischen Künstlerinnen und Künstlern zu entdecken, darunter Hildá Länsman, Outi Pieski und Marja Helander.

Für eine künstlerische Reise ins Herz Lapplands, ohne die Hauptstadt zu verlassen, geht es zum Finnischen Institut! Im 5. Arrondissement von Paris gelegen, widmet sich dieses nordische Kulturzentrum das ganze Jahr über der finnischen Kultur – mit Filmvorführungen, seinem Café Maa, und auch mit Ausstellungen.

Zu Beginn des Herbstprogramms präsentiert das Institut Finlandais die kleine Ausstellung "Gulahallat", die sich der zeitgenössischen Sámi-Kunst widmet und im Rahmen der Paris Design Week zu sehen ist. "Gulahallat", im Norden der Sámi-Welt verankert, verweist auf Dialog, Verständigung und das Gehörfinden. Diese kostenlose Ausstellung bietet die Gelegenheit, die Vielfalt der Sámi-Kunst rund um Werke von rund zehn Künstlerinnen und Künstlern zu entdecken, darunter Tomas Colbengtson, die Fotografin Marja Helander, der Dichter, Musiker und Aktivist Niillas Holmberg, Jouni S. Laiti sowie die Sängerin und Musikerin, die Joik praktiziert, Hildá Länsman.

Tomas Magnusson, der Archäologe und Forscher, der sich auf das sámi Kulturerbe spezialisiert hat, Eeva-Kristiina Nylander, aber auch Outi Pieski, Expertin für visuelle Kunst, sowie Lada Suomenrinne und Liselotte Wajstedt nehmen ebenfalls an dieser bislang einzigartigen Ausstellung teil, die sich zum Auftrag gemacht hat, Sie in die reiche sámi Kultur einzutauchen.

Gulahallat : nos photos de l'expo autour de l'art contemporain sámi à l'Institut finlandaisGulahallat : nos photos de l'expo autour de l'art contemporain sámi à l'Institut finlandaisGulahallat : nos photos de l'expo autour de l'art contemporain sámi à l'Institut finlandaisGulahallat : nos photos de l'expo autour de l'art contemporain sámi à l'Institut finlandais

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Im Gegensatz zum Schwedischen Institut oder zum Canadian Cultural Centre verfügt das Finnische Institut nicht über große Ausstellungsräume. Die ausgestellten Werke sind daher begrenzt und überwiegend im Foyer auf der Höhe der Galerielage zu sehen. Hier entdeckt man eine Duodji-Sammlung, das berühmte traditionelle Sámi-Handwerk. Von der Kuksa, der berühmten Holztasse, über die Handtasche bis hin zur Schnullerhaken oder dem traditionellen Schal – das Finnische Institut präsentiert eine Reihe sehr schöner handwerklicher Stücke, die während der gesamten Ausstellungsdauer von Gulahallat auch zum Verkauf stehen. Aber Vorsicht: Wer sich eines sichern möchte, muss in die Tasche greifen. Schon die Kombination aus uraltem Handwerk und zeitgenössischem Design erklärt die hohen Preise. Zählt man beispielweise 576 Euro für die Handtasche oder 540 Euro für eine traditionelle Beurrier-Trommel?

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Auch Fotos von Marja Helander, aus dem Kunstmuseum von Rovaniemi, sind zu bewundern. Im Untergeschoss läuft der Film "In meiner Hand" (24 Minuten), gedreht von Marja Helander & Liselotte Wajstedt, durchgehend. Schließlich hängt im Raum Café Maa ein wunderbares und imposantes Werk von Outi Pieski und Eeva Kristiina Nylande. Aus der Sammlung des sámi-Museums Siida in Inari stammend, würdigt dieses Werk den ládjogahpir, der traditionellehornige Kopfschmuck der sámi-Frauen.

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Sehr kleine Ausstellung, die sich rasch besichtigen lässt – zum Beispiel, wenn Sie ins Café Maa gehen möchten, um eine karjalanpiirakka zu genießen oder einen Kaffee zu trinken. Doch diese Installation, die die eher unbekannte Kunst des Sámi-Volkes ins Zentrum rückt, dürfte auch Liebhaber der Arktis und dieses indigenen Volkes, das nach wie vor im Einklang mit der Natur lebt, neugierig machen – so wie es die Gesamtheit der ausgestellten Werke zeigt. Diese Einladung zur Begegnung und zum Zuhören ist daher bis zum 24. Oktober 2026 im Institut finlandais zu entdecken. Um mehr zu erfahren, bietet das Kulturzentrum ein dazugehöriges Programm, das aus einem Gourmet-Dinner, einem Konzert und Sámifilmen besteht.

Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Von 11. September 2026 bis 24. Oktober 2026

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.

    Standort

    60 Rue des Écoles
    75005 Paris 5

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    Infos zur Barrierefreiheit

    Tarife
    Kostenlos

    Offizielle Seite
    www.institut-finlandais.fr

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