Shunga: Die Meisterwerke der erotischen Kunst aus der Edo-Zeit werden in der Maison de la Culture du Japon in Paris gezeigt.

Von Caroline de Sortiraparis · Fotos von Caroline de Sortiraparis · Aktualisiert am 21. August 2026 um 14:10
Für seine kommende Ausstellung rückt das Maison de la Culture du Japon à Paris die japanischen erotischen Gemälde und Drucke aus der Edo-Zeit ins Rampenlicht. Unter dem Titel „Shunga“ wird die Ausstellung vom 12. November 2026 bis zum 13. Februar 2027 eine Reihe Meisterwerke dieser Gattung präsentieren, darunter Werke von Utamaro und Hokusai.

Die Meisterwerke erotischer Kunst aus der Edo-Periode (1603–1868) werden diesen Herbst und Winter in Paris gezeigt. Vom 12. November 2026 bis zum 13. Februar 2027 präsentiert die Maison de la Culture du Japon eine Ausstellung, die sich den japanischen erotischen Gemälden und Druckgrafiken widmet, überwiegend entstanden in den 17. und 18. Jahrhunderten.

Nur diesen Shunga – oder « Frühlingsbilder » – gewidmet, wird die Installation mit dem Titel « Shunga » anlässlich der Ausstellung Meisterwerke des Genres enthüllen, darunter Werke von Utamaro und von Hokusai.

Um der Öffentlichkeit diese seltenen Werke zu zeigen, die lange als unmoralisch galten, wird die Maison de la culture du Japon eine chronologische Ausstellungstour anbieten, die insbesondere auf diese Gemälde eingeht, die ursprünglich als Einzelstücke hergestellt wurden und den Adligen während der Heian-Zeit (794–1185) vorbehalten blieben. Später, im 17. Jahrhundert, nimmt die Kunst der Shunga eine echte Wende, als sich Drucke und erotische Bücher in großem Umfang verbreiten. Es folgt die Blütezeit der Shunga mit dem Auftauchen 1765 der ersten wahrhaft mehrfarbigen Drucke, den nishiki-e.

Im Laufe der Jahre wandeln sich auch die Motive dieser Shunga. Während das berühmte Yoshiwara in Edo lange Zeit ein gern genutztes Motiv der Künstler war, konzentrieren sie sich später vermehrt auf die Darstellung verheirateter Paare oder Liebhaber.

Die Ausstellung wird auch darauf eingehen, dass ab 1722 die Zensur eingeführt wurde, diese von Verlegern und Künstlern jedoch teils umgangen wurde.

Heute wieder zu ihrem verdienten Wert in Japan und weltweit anerkannt, rücken die japanischen erotischen Gemälde und Drucke nun vom 12. November 2026 bis zum 13. Februar 2027 in Paris in den Fokus. Hinweis: Die Ausstellung ist nur für Besucher über 18 Jahre zugänglich. Zudem meldet die Maison de la culture du Japon à Paris, dass die Präsentation der Werke aufgrund ihrer Zerbrechlichkeit in zwei Phasen erfolgt. Der erste Teil wird vom 12. November bis 19. Dezember gezeigt, der zweite vom 5. Januar bis 13. Februar. Geplante Führungen finden außerdem donnerstags am 26. November und 21. Januar um 17:30 Uhr sowie freitags am 11. Dezember und 5. Februar um 15:00 Uhr statt.

Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Von 12. November 2026 bis 13. Februar 2027

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.

    Standort

    101B Quai Branly
    75015 Paris 15

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    Tarife
    Tarif réduit : €5
    Plein tarif : €7

    Weitere Informationen
    Ausstellung nur für Erwachsene ab 18 Jahren

    Letzter Einlass um 18:30 Uhr
    Räumung des Saals ab 18:45 Uhr
    Ausstellungsraum (2. Etage)

    Reservierungen öffnen im Oktober

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