Es handelt sich um ein ungewöhnliches Erbe aus den 70er Jahren im Großraum Paris. In der Landschaft der Stadt Créteil, die östlich von Paris im Val-de-Marne (94) liegt, sticht eine Reiheseltsamer Gebäude hervor, breite weiße Säulen mit Blütenblättern, deren Form an eine Ähre, einen Tannenzapfen, einen Bienenstock oder auch an einen Blumenkohl erinnern kann.
Die vom Architekten Gérard Grandval entworfenen Les Choux de Créteil wurden zwischen 1969 und 1974 erbaut. Sie wurden als Kulturerbe des 20. Jahrhunderts eingestuft und befinden sich an der Stelle einer riesigen Sauerkrautfabrik, die diese erstaunliche Architektur inspiriert haben könnte.
Insgesamt 10 runde Türme mit 14 Stockwerken werden rund um den Boulevard Pablo Picasso, unweit des Lac de Créteil, errichtet. Hinzu kommt ein ringförmiges, sechsstöckiges Gebäude in Ringform. Ursprünglich hätten die Blütenblätter, die als Balkone fungieren, begrünt werden sollen, doch dies wurde vom Bauträger abgelehnt. Heute ist ein Viertel der Wohnungen in dem großen zentralen Kohlkopf für Studentenwohnheime vorgesehen, da der Standort recht nah an der Universität Paris-Est Créteil liegt.















