Im 3. Arrondissement von Paris liegt das Musée des Arts et Métiers, ein Pflichtbesuch für alle Technikliebhaber, Erfindungsfans, Ingenieure und Geschichtsinteressierten. Es ist dem Conservatoire national des arts et métiers (CNAM) angeschlossen, das 1794 auf Wunsch des Abbe Grégoire gegründet wurde. Ursprünglich hatte es die Aufgabe, Maschinen, Geräte und Objekte zu bewahren, die technisches Know-how illustrieren, um dieses Wissen weiterzugeben und zu vermitteln.
Das Musée des Arts et Métiers: eine historische Reise durch die größten Erfindungen
Das Musée des Arts et Métiers ist ein Museum, das Spaß macht und für die ganze Familie geeignet ist. Hier finden Sie die größten technischen und technologischen Erfindungen der Welt, die in einem historischen Gebäude untergebracht sind. [Mehr lesen]
Heute beherbergt das Museum über 80.000 Objekte und 15.000 Zeichnungen, darunter einige ikonische Schätze wie die Foucault-Uhr, das Originalmodell der Freiheitsstatue sowie die ersten Automobile und Flugzeuge. Und der Ort selbst, an dem alles versammelt ist, ist ebenfalls reich an Geschichte!
Das Museum befindet sich in den Gebäuden des ehemaligen Priorats Saint-Martin-des-Champs, das im 11. Jahrhundert gegründet wurde. Dieses Benediktinerpriorat, das einst deutlich größere Ausmaße hatte als die heutigen Straßen, gehörte zu den bedeutendsten religiösen Einrichtungen der Hauptstadt. Seine Kirche, Klöster und Konventsgebäude prägten das Leben der Mönche und boten einen Rückzugsort vom Trubel Paris’, fernab vom Großstadtlärm.
Im Laufe der Jahrhunderte, insbesondere nach dem Hundertjährigen Krieg, erlebte das Priorat eine Phase des Niedergangs, bevor es während der Französischen Revolution geschlossen wurde. 1790 verließen die Mönche endgültig das Gelände. Von diesem Moment an beginnt ein neuer Abschnitt.
Im Jahr 1798 wurde die Stätte dem damals noch jungen Conservatoire national des arts et métiers übergeben. Ziel war es, diesen Ort zu einem Zentrum für Forschung, Ausbildung und Bewahrung des technischen Erbes zu machen. Aus der ehemaligen Prioratskirche wurde eine beeindruckende Ausstellungshalle, in der heute noch Flugzeuge und andere mechanische Geräte spektakulär unter dem gotischen Gewölbe schweben – ein faszinierendes Zeugnis historischer Technik.
Die Klöster haben, obwohl sie teilweise zerstört wurden, ihre Spuren in der Architektur hinterlassen: Innenhöfe, gewölbte Galerien, dicke Mauern… all das gibt Hinweise auf die historische Vergangenheit des Gebäudes.
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Standort
Museum für Kunst und Gewerbe
60 Rue Réaumur
75003 Paris 3
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Infos zur Barrierefreiheit
Zugang
U-Bahn Linie 3 oder 4 Station "Réaumur Sébastopol", Linie 3 oder 11 Station "Arts et Métiers".
Offizielle Seite
www.arts-et-metiers.net



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