Jedes Jahr versammelt Eurovision Millionen von Musikfans vor dem Fernseher. Nach einem im Jahr 2025 von dem österreichischen Künstler JJ gewonnenen Wettbewerb kehrt der europäische Songcontest in diesem Frühling zurück. Nach zwei Halbfinalrunden, die am 12. und 14. Mai stattgefunden haben, steht die große Eurovision-Finalshow am Samstag, den 16. Mai 2026. Das Event wird live aus Wien, Österreich, auf France 2 übertragen.
Während wir darauf warten, die Auftritte aller Teilnehmer in den beiden Halbfinales zu erleben, stellt sich die Frage: Wer führt die Favoritenliste an? Wer wird die diesjährige Eurovision für sich entscheiden? Hat Frankreich gute Chancen? Wenige Wochen vor dem großen Finale haben die Top 5 der Kandidaten für die Eurovision 2026 laut Wettanbieter bereits ihre Favoriten gefunden.
„Liekinheitin“, das Lied von Linda Lampenius und Pete Parkkonen – den finnischen Vertretern – scheint bei den Zuschauern besonders gut anzukommen! Seit der Veröffentlichung dieses Titels rangiert das nordische Duo laut Buchmachern an erster Stelle der Quoten. Stand 23. März 2026 haben die beiden eine Chance von 28 %, den Wettbewerb zu gewinnen. Es bleibt spannend zu beobachten, ob die Buchmacher richtig liegen und das Duo aus Linda Lampenius und Pete Parkkonen in diesem Jahr den Sieg erringen wird.
Linda Lampenius et Pete Parkkonen sind in ihrer Heimat Finnland schon längst bekannte Namen. Da ist zum einen Linda Lampenius, eine renommierte klassische Geigerin. Bereits im Alter von acht Jahren wurde sie Mitglied im Helsinki Junior Strings Orchester, und unter ihrem Künstlernamen Linda Brava unternahm sie als Teenager zahlreiche Tourneen durch Nordamerika, Europa und Asien. Seitdem hat die Musikerin mehrere Solo-Alben veröffentlicht, die in Finnland, Schweden und Großbritannien große Erfolge feiern. Auf der anderen Seite wurde Pete Parkkonen einem breiten Publikum vor allem durch die Fernsehsendung Idols bekannt, in der er 2008 den dritten Platz belegte. Seitdem sind mehrere Alben von ihm erschienen.
Zur 70. Ausgabe des Eurovision haben sich die beiden Künstler dazu entschlossen, ihre Talente mit dem Titel "Liekinheitin" zu vereinen. Der Song verbindet Rock, klassische Musik und Dance zu einem mitreißenden Ohrwurm.
Noch einmal stehen die Frankreich laut Buchmachern gute Chancen auf den Sieg bei der 70. Eurovision im Mai 2026. Jedes Jahr landet das Land in den Top 5 der Favoriten. Wird also gerade diese Ausgabe mit der jungen Künstlerin Monroe das Glück bringen? Wird Frankreich 49 Jahre nach dem Triumph von Marie Myriam wieder den Titel holen? Die Antwort gibt es am 16. Mai! Bis dahin setzen die Tipper die französische Kandidatin auf Platz zwei ihrer Favoritenliste. Nach aktuellen Prognosen haben Monroe und ihre Chancen auf den Sieg im Frühjahr eine Quote von 12 %.
Im Jahr 2025 wurde Monroe der breite Öffentlichkeit durch ihren Sieg bei der Show „Prodiges“ auf France 2 bekannt. Mit ihrer Wahl, ihre kraftvolle Stimme und moderne Interpretation im Song „Regarde !“ zu präsentieren, beweist die Opernsängerin, wie vielseitig sie ist. Aufgewachsen zwischen Frankreich und den USA, hat Monroe bereits früh mit Gesang und Klavier begonnen. Ihre klassische Ausbildung bildet die Grundlage für ihre musikalische Entwicklung, doch schrittweise baut sie sich ein eigenes, zeitgenössisches Universum auf.
Und wird sein Song "Regarde !" ihm am 16. Mai den Sprung auf das oberste Podest bescheren? Bleiben Sie dran, um es herauszufinden! Wir erinnern daran, dass Frankreich Mitglied des berüchtigten "Big-4" ist, zusammen mit Italien, Deutschland und Großbritannien. Diese Position ermöglicht es den vier Ländern, direkt für das Finale qualifiziert zu werden.
Søren Torpegaard Lund: Merken Sie sich seinen Namen, denn es ist wahrscheinlich, dass Sie in Zukunft viel von ihm hören werden. Geboren im Jahr 1998, begeistert sich der Künstler – der in diesem Jahr Dänemark vertritt – schon seit jeher für Musik. Mit 17 Jahren wurde er an der Musicalakademiet aufgenommen, einer Filiale der dänischen Schauspielschule. Damit wurde er der jüngste Schüler, der je an dieser Akademie zugelassen wurde. Seine ersten Schritte in der Kunstbranche machte Søren Torpegaard Lund schließlich durch Musical-Produktionen.
Im Jahr 2023 wagt der junge Sänger den Schritt ins Eurovision-Abenteuer, indem er am Dansk Melodi Grand Prix teilnimmt – der dänischen Auswahl für den berühmten Musikwettbewerb. Sein Song "Lige her" schafft es damals nicht in die Endrunde. Doch Søren gibt nicht auf und gewinnt schließlich den Dansk Melodi Grand Prix im Jahr 2026 mit seinem Titel "Før vi går hjem". Nun bleibt abzuwarten, ob dieser Song das Publikum und die Zuschauer bei der Eurovision im nächsten Mai begeistern wird. Stand 23. März geben die Wettbüros ihm eine Chance von 11 %.
Derzeit steht der griechische Kandidat Akylas auf dem vierten Platz. Sein Land hat momentan eine Chance von 7 %, den Sieg dieses Jahres zu erringen. Wird es Akylas gelingen, den ersten Platz zu ergattern? Es ist noch zu früh, um das sicher zu sagen, doch sein Song „Ferto“ könnte in den Umfragen noch weiter nach oben klettern.
Erfahren Sie, dass Akylas sich im Jahr 2021 in seinem Heimatland durch seine Cover-Videos auf TikTok bekannt machte. Später nahm der junge Künstler an der achten Staffel von The Voice of Greece teil. Als Autodidakt aus Serres geprägt, entwickelt Akylas einen multikulturellen, zeitgenössischen Sound, der tief in der griechischen Identität verwurzelt ist. Diesen Frühling möchte der griechische Sänger mit dem Song "Ferto" für Aufsehen sorgen und sich von der Masse abheben.
In diesem Jahr, zum 70. Jubiläum des Eurovision Song Contests, setzte Australien auf die populäre Sängerin Delta Goodrem und ihren Beitrag "Eclipse".
Als australische Singer-Songwriterin, Pianistin und Schauspielerin wurde Delta Goodrem 2002 durch ihre Rolle im australischen Fernsehserial "Neighbours" ("Die Nachbarn") erstmals einem breiten Publikum bekannt. Bereits 2003 brachte sie ihr erstes Album "Innocent Eyes" heraus. Seitdem hat Delta Goodrem sechs weitere Alben veröffentlicht. Ihre Popularität in Australien zeigt sich darin, dass sie mit acht Singles, die allesamt auf Platz eins der Charts landeten, die Performer-Statistik ihres Heimatlandes anführt, alle aus ihren drei Studioalben. Dieser Frühling markierte für Delta Goodrem einen weiteren Meilenstein: Sie wurde ausgewählt, Australien beim Eurovision Song Contest zu vertreten.
In diesem Stadium des Wettbewerbs liegt Delta Goodrem auf dem fünften Platz in der Wetten-Tabelle, mit einer Chance von 6 %, den Wettbewerb zu gewinnen.
Kann man den Wettbüros eigentlich trauen? Wird der finnische Vertreter den Eurovision Song Contest 2026 gewinnen? Die Antwort gibt es am 16. Mai!
Zur Erinnerung: Im Jahr 2021 setzten die Buchmacher die italienische Band Måneskin auf den ersten Platz, gefolgt von der französischen Künstlerin Barbara Pravi. Die Prognosen haben sich bewahrheitet, denn Italien landete tatsächlich auf dem ersten Platz, Frankreich auf dem zweiten. Im Jahr 2023 sagten die Buchmacher die schwedische Gewinnerin Loreen voraus, die ebenfalls ganz oben landete. Dabei schaffte es der extravagante Käärijä mit seinem Song "Cha Cha Cha" auf den zweiten Platz – eine Prognose, die wieder stimmte. Anders lief die Sache jedoch im Jahr 2024: Die Buchmacher hatten auf Baby Lasagna gesetzt, doch letztlich holte sich der Schweizer Kandidat Nemo den Sieg. Auch 2023 lagen die Vorhersagen daneben: Die französische Kandidatin La Zarra, die die Buchmacher auf Platz 3 gesehen hatten, landete am Ende nur auf dem 16. Rang. Im vergangenen Jahr wählten die Wetten auf die schwedische Gruppe KAJ – doch letztlich triumphierte der österreichische Sänger JJ. Es zeigt sich also wieder: Im Eurovision Song Contest kann noch immer alles anders kommen und sich alles verändern!
Eurovision 2026: Die 35 Songs im Rennen – ein erster Blick auf die musikalische Konkurrenz
Nach dem großen Finale, das am Samstag, dem 16. Mai 2026, in Wien, Österreich, stattfinden wird, steht der Sieger der 70. Eurovision-Ausgabe fest. Doch bis dahin möchten wir Ihnen die 35 Wettbewerbsbeiträge dieses Jahres vorstellen. [Mehr lesen]
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Eurovision 2026: Die 35 Songs im Rennen – ein erster Blick auf die musikalische Konkurrenz














