Die Milchkuh hat auch schöne Augen ist ein autobiografisches Theaterstück, geschrieben und gespielt von Aurélie Bargème, inszeniert von Didier Brice. Das Stück wird vom Funambule Montmartre vom 10. März bis zum 29. April 2026 gezeigt und behandelt die Essstörungen anhand eines persönlichen Berichts. Es basiert auf dem Leben der Autorin, die zwischen 18 und 30 Jahren an Bulimie litt.
Auf der Bühne kehrt Victoire, das Alter Ego von Aurélie Bargème, zurück zu den Jahren, die von Bulimie geprägt waren, und blickt auf ihren Weg zur Genesung. Als Mutter entschließt sie sich, ihre Geschichte mit ihrer preadoleszenten Tochter zu teilen, die sich mit Fragen zu Körperbild und Identität auseinandersetzt. Im künstlerischen Programm wird erläutert, dass die Inspiration zum Schreiben im Jahr 2023 entstand – in einem Moment des Nachdenkens über Weitergabe und den Druck, der auf den jungen Generationen lastet.
Die Bühnenbildgestaltung basiert auf zwei Elementen: einem schwarzen Vorhang und einem Vintage-Kühlschrank, der zentrale Gegenstand der Inszenierung ist. Dieser Kühlschrank wird zum Symbol für die Beziehung zu Nahrungsmitteln und dient als Übergangsobjekt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Regie verbindet zeitgenössisches Theater, Live-Musik und choreografierte Sequenzen. Der Electro-Musiker Maxime Perrin begleitet die Schauspielerinnen, während einige Szenen in danced Transes verwandelt werden, um die physische Dimension der psychischen Belastung zu verdeutlichen.
An der Seite von Aurélie Bargème spielt Marie Petiot verschiedene Figuren der Geschichte – vom Begleiter bis zur Tochter – sowie weitere Charaktere, die im Verlauf der Inszenierung auftauchen. Die Lichtgestaltung stammt von Moïse Hill, die Bühnenbilder sind von Florian Guerbe, und die Choreografie wurde von Nathalie Lefèvre erarbeitet. Das etwa 75 Minuten lange Stück richtet sich an erwachsene Zuschauer und Jugendliche.
Produziert von La Compagnie 172 setzt sich das Projekt für mehr Bewusstsein rund um TCA ein, wobei Studien im Dossier die hohe Verbreitung dieser Erkrankungen unter Jugendlichen unterstreichen. Pädagogische Begleitmaßnahmen können die Aufführungen ergänzen und mit Schulen koordiniert werden. Das Stück ist im Funambule Montmartre bis zum 29. April 2026 zu sehen.
Termine und Öffnungszeiten
Von 31. März 2026 bis 29. April 2026
Standort
Le Funambule Montmartre
53 Rue des Saules
75018 Paris 18
Zugang
Metro Linie 12 Lamarck-Caulaincourt Bus 60 und Montmartrobus Haltestelle Lamarck-Caulaincourt
Offizielle Seite
www.funambule-montmartre.com
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