Im Schatten eines feindlichen Planeten entscheidet sich das Überleben jede Sekunde neu... Saros, ein Third-Person-Actionspiel entwickelt von Housemarque und veröffentlicht von Sony Interactive Entertainment, ist seit dem 30. April 2026 exklusiv auf PS5 erhältlich. Nach Returnal kehrt das finnische Studio mit einem neuen Science-Fiction-Abenteuer zurück, das auf rasante Kämpfe, fesselnde Steuerung und eine feindselige Welt setzt, in der jeder Gefecht zählt.
Saros spielt sich auf Carcosa ab, einer verlorenen Kolonie, die in einer beunruhigenden Sonnenfinsternis versinkt. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Arjun Devraj, einem Soltari Enforcer, der entschlossen ist, eine mysteriöse Person zu finden. Housemarque beschreibt das Spiel als „eine emotionale und kraftvolle Charakterstudie, die die Kosten der Schaffung einer neuen Zukunft erforscht“. Rahul Kohli (Midnight Mass, The Fall of the House of Usher) leiht Arjun seine Mimik und Stimme.
Auf der verlorenen Kolonie Carcosa, die von einer so beunruhigenden wie rätselhaften Sonnenfinsternis verschlungen wird, Arjun Devraj macht sich auf die Suche nach einer Person, deren Verschwinden offenbar mit dem Schicksal dieser feindlichen Welt verknüpft ist. In dieser instabilen Umgebung verändert jeder Tod seinen Weg, zwingt ihn zur Anpassung, verbessert seine Ausrüstung und lässt ihn allmählich die Geheimnisse rund um den Planeten entschlüsseln.
Was das Gameplay betrifft, bewahrt Saros die nervenaufreibende DNA von Housemarque – Third-Person-Kämpfe, die auf schnelle Bewegungen, Ausweichen und Präzision setzen. Einer der wesentlichen Unterschiede zu Returnal liegt jedoch in der Progressionsverwaltung. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger setzt Saros auf permanente Ressourcen und ein Progressionssystem, das es den Spielerinnen und Spielern ermöglicht, Ausrüstung nach jedem Tod zu behalten und zu verbessern.
Housemarque betont, dass "jeder Tod wird wertvoll sein", weil er die Umgebung verändert und neue strategische Möglichkeiten eröffnet. Diese Mechanik verleiht jedem Versuch mehr Gewicht und fordert gleichzeitig, sich an eine Umgebung anzupassen, die sich im Verlauf der Partie weiterentwickelt.
Unsere Meinung zu Saros :
Ein Titel, den die Redaktion schon vorab ein wenig testen konnte (wir haben uns Zeit genommen, um ihn gründlich auszuarbeiten). Gleich zu Beginn taucht man in eine recht komplex erzählte Geschichte ein (wir waren am Anfang etwas verloren). Doch je weiter man voranschreitet, desto klarer wird, worum es geht. Man landet also in einer Basis, tritt aus einer Art Fluß, wie eine Wiedergeburt, gemeinsam mit dem Team, das man zu diesem Moment kennenlernt. Dann geht es hinaus und man entdeckt Carcosa und seine Gefahren.
Hinweise und Tipps :
Um ehrlich zu sein: Saros ist kein einfaches Spiel, vor allem, wenn man nicht an solche Titel gewöhnt ist. Also nichts mit Elden Ring oder Ähnlichem, hier gilt das Grundprinzip: sterben und beim Neuanfang wieder von vorn beginnen. Das mag frustrierend erscheinen, aber Housemarque hat das Spiel gut durchdacht, mit Zonen, die weder zu groß noch zu klein sind, sodass man rasch wieder erkunden kann.
Ein weiterer Pluspunkt des Spiels – und das wird Neulinge oder Frustrationsgeplagte freuen – ist die Möglichkeit, die Fähigkeiten des Charakters (Gesundheitserhöhung etc.) zu verbessern, um das Wiederbeleben etwas leichter zu machen (aber nicht zu leicht, versteht sich). Die Idee ist, euch durch Schmerz voranzubringen, doch der Erfolg ist umso befriedigender. Wir haben uns nach fast zehn Spielstunden vor dem ersten Boss vor Freude vor dem Fernsehgerät gefeiert (ja, wir sind eher langsam und nicht besonders gut).
Ein Tipp, falls ihr loslegt: Scheut euch nicht, voranzuschreiten (wenn ihr sterbt, ist das nicht schlimm – genau das ist der Sinn davon). Studiert das Verhalten eurer Gegner (welche Energiebolzen sie abfeuern und die Sequenz, um im richtigen Moment auszuweichen) und verschwendet nicht zu viele Carcos-Schlüssel, denn damit könnt ihr bessere Waffen freischalten. Danach gilt es, sich dem Gelände anzupassen – das ist auch der zentrale Ansatz des Spiels: sich jeder Situation anzupassen. Übrigens: Die Endbosse jeder Zone haben drei Lebensleisten (das hatten wir zu Beginn nicht bemerkt)... Ihr seid davor gewarnt.
Viel Spaß beim Spielen!
Saros eröffnet damit ein neues Kapitel für Housemarque, mit einem Ansatz, der die eigene Linie erweitern will, ohne das markante Erbe des Studios zu verraten. Zwischen düsterer Science-Fiction, neu gedachtem Fortschritt und einer stärker verlebendigten Erzählung könnte diese neue IP bei Spielern Anklang finden, die nach einer actionreichen, zugleich nervenaufreibenden und nachhaltigeren Erfahrung suchen. Ran an die Controller!
Und zu den anderen Trailern geht es hier entlang :
Diese Seite kann KI-gestützte Elemente enthalten, weitere Informationen finden Sie hier.



















