Die Splatoon-Lizenz verlässt vorübergehend die Mehrspieler-Schlachten für ein solo gedachtes Abenteuer... Entwickelt und veröffentlicht von Nintendo, Splatoon Raiders ist exklusiv auf der Nintendo Switch 2 seit dem 23. Juli 2026 erhältlich. Dieses erste Spin-off entführt die Spieler zum Spirhalite-Archipel mit den Tridenfer, dem Trio, das in Splatoon 3, in einer Reihe von Expeditionen, die Erkundung, Kämpfe gegen die Salmonoide und Schatzsuche verbinden.
Unser Test zu Splatoon Raiders
Ein Spiel, das wir ausführlich unter die Lupe genommen haben. Grafisch hat Nintendo uns längst buntere, pompösere Welten geliefert, und hier wirkt es eher düster – absichtlich so. Anfangs überrascht es, doch man gewöhnt sich schnell daran. Ansonsten läuft das Spiel stabil und macht Spaß zu spielen.
Was das Gameplay angeht, gab es im Portable-Modus erst etwas Eingewöhnung, weil man das Zielen durch Bewegen der Konsole steuert. Die Idee bleibt aber interessant. Allerdings wirkt vieles auch sehr repetitiv: Eine Karte betreten, Gegner mit Farbe übersprühen, Artefakte einsammeln und zurück zum Basislager... Mehr Abwechslung oder Überraschungen hätten gut getan. Es gibt zwar vier Leveltypen, aber dennoch bleibt man hungrig. Der Titel passt auch gut zu den Loot-Shooter-Konventionen, wenngleich der Einstieg etwas hakelt.
Wirklich stark ist letztlich die Flexibilität, mit der Spieler Kämpfe angehen können – verschiedene Builds bieten unterschiedliche Vorgehensweisen (die automatische Zielerfassung der Turmwaffe ist ein Highlight). Dazu kommt der Mehrspielermernel: Freunde in eine private Partie oder Fremde über Matchmaking online unterstützen dich – das macht Partien deutlich freundlicher, und der Titel braucht das einfach.
Ein Spiel, das klar an die Fans der Franchise appelliert, aber wir würden anderen Shooter-Looter-Titeln den Vorzug geben. Trotzdem bleibt der Titel interessant, weil er das Genre neu bewertet und sich von anderenSplatoon-Vertretern der Serie positiv abhebt. Ob wir nochmal darauf zurückkommen? Möglicherweise. Jetzt bleibt euch nur, selbst die Erfahrung zu wagen.
"In Splatoon Raiders, dem allerersten Splatoon-Spin-off, das exklusiv auf Nintendo Switch 2 erscheint, kannst du als Mechaniker an der Seite der Tridenfer den geheimnisvollen Spirhalite-Archipel erkunden."
Was das Gameplay angeht, lädt euch Splatoon Raiders dazu ein, als Mechaniker in eine Expedition zum geheimnisvollen Archipel Spirhalite aufzubrechen. Dort trefft ihr die Tridenfer — Pasquale, Angie und Raimi —, bekannt aus Splatoon 3, sowie eine Protagonistin, die ihr spielt, Mecano, eine Hubschrauberpilotin, die das Trio steuert und abstürzt. Diesmal präzisiert Nintendo sein Konzept etwas: Es handelt sich um ein Shooter- und Action-Spiel, das in erster Linie für den Solo-Modus konzipiert ist und sich sowohl an Veteranen der Lizenz als auch an Neueinsteiger richtet.
Der Spieler kann Aussehen und Ausrüstung ganz nach Wunsch anpassen, verschiedene Inseln entdecken, nach Schätzen suchen und ein Arsenal an Tintenprojektil-Waffen sowie mechanische Gadgets einsetzen, um gegen zahlreiche Salmonoiden zu bestehen, Raids durchzuführen und Beute zu sichern. Eines der Mitglieder von Tridenfer kann die Reise sogar als Unterstützungs-Bot begleiten, was eine deutlich taktischere Dimension bei den Expeditionen ankündigt.
Nintendo ergänzt zudem eine Mehrspieler-Komponente, denn das Spiel lässt sich auch mit bis zu drei weiteren Spielern online oder über eine lokale kabellose Verbindung spielen, wodurch sich das Potenzial über das reine Solo-Abenteuer hinaus erweitert. Beachten Sie außerdem, dass seit dem Release am 23. Juli auch neue Amiibo-Figuren von Angie, Pasquale und Raimi in ihren im Spiel dargestellten Outfits erhältlich sind.
Dieser erste Ableger scheint das Universum von Splatoon erweitern zu wollen, ohne die Erfolgsformel zu verdrängen, die das Franchise populär gemacht hat. Zwischen Erkundung, Schatzsuche und Solo-Progression muss Splatoon Raiders vor allem zeigen, wie weit Nintendo seine Lizenz außerhalb der gewohnten Gefilde treiben kann.
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