Unter der Regie von Brady Corbet (L’Enfance d’un chef, Vox Lux) und gemeinsam mit Mona Fastvold als Co-Autor entsteht mit The Brutalist ein episches Drama, das über mehrere Jahrzehnte den Lebensweg eines jüdischen ungarischen Architekten erzählt. Dieser „Kriegsüberlebende“ wird mit Exil, Neubeginn und den Herausforderungen des Wiederaufbaus in den USA konfrontiert. Mit einem Star-Ensemble um Adrien Brody, Felicity Jones und Guy Pearce ist dieser historische Film, der 3 Stunden und 34 Minuten dauert und in Frankreich am 12. Februar 2025 in den Kinos startet, am Dienstag, den 14. Oktober 2025, um 21:11 Uhr erstmals auf Canal+ zu sehen.
Auf der Flucht aus dem Nachkriegs-Europa kommt László Tóth in Pennsylvanien an, in der Hoffnung, sein Leben, seine Karriere und seine Beziehung zu Erzsébet neu aufzubauen – eine Beziehung, die durch die Veränderungen von Grenzen und Regimen empfindlich erschüttert wurde. Allein gelassen, zieht er die Aufmerksamkeit eines mächtigen Industriellen auf sich: Harrison Lee Van Buren erkennt das Talent eines Baukünstlers in ihm. Doch der soziale Aufstieg und die damit einhergehende Nachweltssicherung haben ihren hohen Preis, und der Film setzt sich mit den Konflikten zwischen schöpferischem Ehrgeiz, traumatischer Erinnerung und dem Versprechen des amerikanischen Traums auseinander.
Im Kern der Geschichte wird Architektur zur Sprache: Der Brutalismus, ein Stil, der aus der Nachkriegsrekonstruktion hervorging, dient sowohl ästhetisch als auch politisch als Rahmen. Corbet zieht Parallelen zwischen dem Werdegang eines Einwanderers und dem eines Künstlers, die beide mit Misstrauen, sozialen Abstieg und schließlich manchmal späte Anerkennung konfrontiert werden. Diese Dimension basiert auf langjähriger Recherche (eine Entwicklungsphase von sieben Jahren) sowie auf Referenzen zur Geschichte der modernen Architektur. Die Figur des László Tóth ist fiktiv, soll aber als Echo auf vergleichbare Exilwege verstanden werden.
Die Inszenierung setzt auf eine epische Großaufnahme und eine sinnliche Herangehensweise, unterstützt durch bewusst gewählte technische Mittel: Der Dreh erfolgte auf Film im VistaVision-Format, mit szenischer Entwicklung vor Ort und einem besonderen Augenmerk auf Sprachvielfalt und Akzente, inklusive Passagen auf Ungarisch. Die Dreharbeiten fanden in Budapest statt, in Ungarn – eine Verbindung, die an Adrien Brodys familiäre Geschichte anknüpft und maßgeblich das visuelle Erscheinungsbild des Films prägt.
Le trio principal façonne toute l’émotion : Adrien Brody incarne un homme tourmenté par ses expériences de guerre, porté par une fougue créative. À ses côtés, Felicity Jones joue le rôle d’Erzsébet, une présence essentielle dans la reconstruction de leur relation. Guy Pearce occupe une place centrale dans le destin de l’architecte, incarnant les enjeux de pouvoir, de mécénat et de domination symbolique qui rythment l’intrigue.
Der Film wurde auf dem Preiskurs mehrfach ausgezeichnet: Bei der Venezia 2024 erhielt Brady Corbet den Silbernen Löwen für die beste Regie. The Brutalist setzte zudem im Jahr 2025 ein Ausrufezeichen, mit drei bedeutenden Trophäen bei den Golden Globes 2025 (Drama, Regie, Schauspiel für Adrien Brody) sowie eine Nominierung bei den Oscars 2025, unter anderem für Adrien Brody (bester Schauspieler), die Musik (Daniel Blumberg) und die Kameraführung (Lol Crawley). Außerdem standen auch Felicity Jones, Guy Pearce, die Ausstattung und das Drehbuch auf der Nominierungsliste.
Avec son sujet et sa durée, The Brutalist cible principalement les amateurs de drames historiques et de grandes fresques sur la reconstruction, où l’intime entre en collision avec les structures sociales. Le film évoque, à travers certains thèmes (survie, mémoire, exil), des œuvres centrées sur l’après-guerre et la diaspora, tout en se distinguant par une approche artistique tournée vers l’architecture et le pouvoir.
The Brutalist
Film | 2025
Kinostart: 12. Februar 2025
Erstmals auf Canal+ am 14. Oktober 2025 um 21:11 Uhr
Drama | Laufzeit: 3h34
Von Brady Corbet | Mit Adrien Brody, Felicity Jones, Guy Pearce
Originaltitel: The Brutalist
Herkunft: USA
Zwischen Fluchtmauer und Reflexion über die Schöpfungspanne setzt The Brutalist die Themen fort, die Brady Corbet besonders am Herzen liegen: die Psyche, die zeitgenössische Geschichte und die Geschichten des Aufbaus. Die Ausstrahlung auf Canal+ lädt dazu ein, ein anspruchsvolles Werk neu zu entdecken, in dem persönliche Erinnerung auf die großen Brüche des 20. Jahrhunderts trifft.
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