Ein Wahrzeichen des französischen Kinos steht vor einem neuen Kapitel... Die Cité du Cinéma in Saint-Denis (93), einst geschaffen von Luc Besson, wird eine tiefgreifende Wandlung erleben. Nach der Nutzung als Olympisches Dorf bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 und einigen Filmproduktionen wie Emily in Paris oder Le Bureau des Légendes, soll der Standort 2026 mit einem neuen Ausstellungsbereich für Kino, die Kunst des Films und permanente Ausstellungen wiedereröffnet werden, unter Leitung von Seine et Watts. Das Schule und die Studios de Paris bleiben jedoch weiterhin geöffnet.
Bei den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris 2024 stand die Cité du Cinéma besonders im Mittelpunkt, da hier alle Athleten täglich ihre Mahlzeiten einnahmen. Das große temporäre Restaurant liegt direkt neben dem Olympischen Dorf (auf Seiten Saint-Denis). "Mit diesem neuen Projekt möchten wir erreichen, dass dieses kulturelle Erbe [la] den Einwohnern zurückgegeben wird", erklärt Matthieu Hanotin, Bürgermeister der Gemeinde Saint-Denis. Für diesen Ort wurde daher ein ganz neues Programm entwickelt "das immer den Traum verkörpert hat", berichtet Didier Gouband, Präsident von Seine et Watts (ein Partnerunternehmen des Projekts).
Zunächst einmal wird die Cité du Cinéma Vorführungen in einem renovierten Kinosaal mit nicht weniger als 450 Plätzen anbieten, wobei vor allem junge Filmemacher aus der Region im Programm im Vordergrund stehen werden. Außerdem werden Ausstellungen rund um das Kino und die Popkultur gezeigt, und die Studenten der Schule Louis Lumière können (wie zuvor) wieder in der Cité studieren. Das Highlight des Ortes ist sicherlich das große Restaurant im Stil eines Food Courts, das ebenfalls im Laufe des Jahres 2026 seine Türen öffnen wird, um den Ort zu einem Ort des Lebens ebenso wie zu einem Ort der Kultur zu machen.
Die Stadt des Kinos wird sich nicht nur auf große Leinwände beschränken: Der Standort bietet auch ein deutlich vielseitigeres kulturelles Programm, das Kino, lebendige Künste und Musik miteinander verbindet. Stand-up-Shows, Tanz, hybride Bühnenkunst, Konzerte und DJ-Sets werden das Leben vor Ort spannend gestalten. Ergänzt wird das Angebot durch Formate rund um Medien, Radio und Erzählkunst.
Gedacht als ein Ort des Alltags, spricht die Cité du Cinéma sowohl die Einwohner der Region als auch Familien, Schulklassen oder Besucher auf Durchreise an. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Barrierefreiheit, der Vielfalt der erzählen Geschichten und der Inklusion. "Die Cité du Cinéma versteht sich als lebendiger Treffpunkt, an dem man nicht nur Zeit verbringt, sondern auch kulturelle Veranstaltungen, Premierenfilme, ein Essen im Food Court oder kreative Workshops genießen kann", fasst Didier Gouband, Präsident von Seine und Watts, zusammen.
Insgesamt können mehr als 6.000 Menschen gleichzeitig im großen Schiff der Cité anwesend sein, was diesen Ort nach seiner bevorstehenden Eröffnung zu einem echten Treffpunkt für alle in der Nachbarschaft machen wird.
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.























