Das Licht stirbt nie ist ein aufwändiges Dramenwerk, das von Lauri-Matti Parppei sowohl geschrieben als auch inszeniert wurde. Als erster Spielfilm des finnischen Regisseurs wurde er im Rahmen der unabhängigen Sektion Acid beim Festival de Cannes 2025 vorgestellt, einer Plattform, die für unabhängigen, mutigen Kino gewidmet ist. In Frankreich erscheint der Film unter seinem französischen Titel und kommt am 4. Februar 2026 in die Kinos.
Pauli, ein renommierter klassischer Flötist, durchlebt eine depressive Phase, die ihn zwingt, seine Karriere vorerst auf Eis zu legen. Er kehrt zurück in seine kleine Heimatstadt in Finnland, auf der Suche nach innerem Frieden, den er in der strengen Welt der klassischen Musik längst verloren hat.
Vor Ort trifft er eine ehemalige Klassenkameradin wieder, eine autodidaktische Musikerin, die ihn einlädt, sich einer Gruppe für experimentelle Musik anzuschließen. Fernab von Partituren und dem Streben nach Perfektion, das sein bisheriges Leben geprägt hat, entdeckt Pauli eine freiere, chaotische und instinctivere Klangpraxis.
Dieser allmähliche Wandel führt ihn dazu, seine Beziehung zur Kreativität, zum Scheitern und zu sich selbst neu zu hinterfragen — ein Weg, bei dem die Musik zu einem Mittel der persönlichen Wiederentdeckung wird.
Das Licht stirbt nie ist der erste Langfilm des vielseitigen Künstlers Lauri-Matti Parppei, der als Regisseur, Musiker und bildender Künstler gleichermaßen bekannt ist. Vor diesem Werk hatte er bereits mit preisgekrönten Kurzfilmen und der Miniserie Ein seltsamer Sommer für Aufsehen gesorgt, die 2022 bei Series Mania im Wettbewerb lief.
Vorgestellt bei der Acid, gehört der Film zu einer Auswahl, die Werke hervorhebt, die oft noch ohne Verleih bei Cannes auskommen, aber durch eine starke künstlerische Handschrift überzeugen. Das Langfilm-Projekt wurde insbesondere bei den Arcs Work in Progress entdeckt, was die Aufmerksamkeit bestätigt, die diesem außergewöhnlichen Projekt geschenkt wird.
Durch seine sensorische Herangehensweise und die Verankerung in der Welt der experimentellen Musik richtet sich der Film an ein Publikum, das empfänglich ist für introspektive Dramen und Geschichten von persönlicher Auferstehung. Er regt zum Nachdenken über kreative Prozesse, Depressionen und die Chance an, einen neuen Weg zu finden, indem man das Chaos und Unerwartete akzeptiert.
Das Licht erlischt niemals
Film | 2026
Kinostart: 4. Februar 2026
Drama | Laufzeit: 1h48
Regie: Lauri-Matti Parppei | Mit Samuel Kujala, Anna Rosaliina Kauno, Camille Auer
Originaltitel: Jossain on valo joka ei sammu
Länderkennung: Finnland
Mit Das Licht stirbt nie präsentiert Lauri-Matti Parppei sein erstes tiefgründiges und einzigartiges Werk, in dem Musik als Heilmittel und Quelle neuer Inspiration dient. Ein Film, den man ab Februar 2026 auf der großen Leinwand erleben kann.
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