Wenn der Paris-Saint-Germain plant, die Stadt Saint-Quentin-en-Yvelines einst als zukünftigen Stadion nutzen wollte, so hat sich der FC Versailles dafür entschieden, dort seine Basis aufzuschlagen. Derzeit ist der Verein aus den Yvelines, der in der National-Liga (dritte Liga) spielt, ziemlich umherziehend. Zunächst probierten sie einige Spiele im Stade Jean-Bouin, da das Montbauron-Stadion in Versailles nicht den Standards entspricht, bevor sie bis 2027 im Stade Georges-Lefèvre in Saint-Germain-en-Laye eine dauerhafte Heimat fanden.
Doch die Versailler möchten wieder nach Hause kehren, um ihr Publikum und ihre Identität zurückzugewinnen.
Das Ziel? Zum „echten Flaggschiffverein der Yvelines“ zu werden, so Le Parisien. Dafür soll ein modernes Stadion entstehen.
Der Verein, geleitet von Alexandre Mulliez, dem Enkel des Gründers von Auchan, plant künftig sein Stadion auf der Freizeitinsel in Saint-Quentin-en-Yvelines. Ebenso sollen ein Trainings- und Entwicklungszentrum sowie die Verwaltungsbüros dort entstehen. Das Stadion würde eine Kapazität von 10.000 Sitzplätzen bieten, eine notwendige Marke, um die Anforderungen der Ligue 2 zu erfüllen und den Verein im Profi-Fußball zu stabilisieren.
Die Ankunft des FC Versailles würde die sportliche Attraktivität der Region weiter steigern, die bereits durch den Golf National und das Vélodrome national geprägt ist. Nach Angaben unserer Kollegen befindet sich der "Absichtserklärung im Abschlussverfahren mit der Agglomeration Saint-Quentin-en-Yvelines (SQY)", und wenn das Projekt Fortschritte macht, könnte es bis 2028-2029 umgesetzt werden.















