Gute Nachrichten für Eltern: Den Musée d’Orsay mit einem Kleinkind zu besuchen, bedeutet nicht, sich in der Treppenanlage als Träger des Kinderwagens zu verlieren. Untergebracht in der ehemaligen Gare d’Orsay verfügt das Museum über Aufzüge und Rampen, die es ermöglichen, die verschiedenen Ebenen zu durchqueren. Mit einem Baby, einem Grundschulkind und einem Teenager wird die Hauptfrage daher eher darin bestehen, auszuwählen, was man sehen möchte, als sich im Gebäude zurechtzufinden.
Ja, Kinderwagen sind im Musée d’Orsay erlaubt. Die verschiedenen Bereiche der museumspädagogischen Route, die temporären Ausstellungen und die Verkaufsflächen sind dank Aufzügen und Rampen barrierefrei erreichbar. Vorsicht bei besonders sperrigen Geräten: große Kinderwagen und Tragehilfen werden im Museum nicht gestattet. Falls Ihr Kinderwagen Probleme bereitet, gibt es vor Ort eine Lösung. Das Museum bietet eine kostenlose Ausleihe von Kinderwagen am Garderobendienst, gegen Vorlage eines Ausweises.
Grundsätzlich nein. Im Gegensatz zu einigen Pariser Sehenswürdigkeiten, bei denen das Treppensteigen mit dem Baby schnell zum größten Hindernis wird, ermöglichen Aufzüge den Zugang zu den verschiedenen Ebenen des Museums mit dem Kinderwagen. Das ist ein deutlicher Vorteil in einem Gebäude, das sich über mehrere Stockwerke erstreckt. Dennoch lohnt es sich, vor dem Besuch den Plan zu prüfen, um unnötige Umwege zu vermeiden – besonders, wenn das Kind anfängt, müde zu werden.
Ein Babybereich befindet sich auf Ebene -1 im Museum. Das ist eine Information, die man bei der Ankunft beachten sollte, wenn man mit einem Säugling oder einem Kleinkind unterwegs ist. Mit einem Kleinkind empfiehlt es sich zudem, Pausen im Programm einzuplanen, statt durch die Säle zu hetzen. Das Orsay-Museum ist nicht so kompakt wie der Louvre, aber eine Besichtigung der Sammlungen kann sich auch rasch verlängern.
Man muss einem sechsjährigen Kind nicht die ganze Geschichte des Impressionismus erklären, um den Besuch zu genießen. Die Sammlungen ermöglichen es genau, einen Parcours rund um Werke, die sofort erkennbar sind, und leicht zu beobachtende Themen zu gestalten. Die Tiere, Porträts und Landschaften können insbesondere als roter Faden mit den Jüngsten dienen. Ältere Kinder können auf die Werke von Monet, Renoir, Degas oder Van Gogh stoßen, während die Architektur des ehemaligen Bahnhofs und seine große Uhr eine weitere Art bietet, das Museum zu entdecken.
Das Museum bietet außerdem kindgerechte Hilfsmittel und Führungen an, sowie einen für Kinder geeigneten Audioguide. Wie im Louvre gilt auch hier: Es lohnt sich, vor dem Besuch einige Werke oder ein Thema auszuwählen, statt systematisch durch alle Räume zu gehen.
Der Zugang zu den Sammlungen ist kostenlos für Personen unter 18 Jahren. Die Freikarte gilt außerdem für 18- bis 25-Jährige, die Staatsangehörige oder langjährig Aufenthaltsberechtigte eines EU-Mitgliedstaats sind, je nach den Bedingungen des Museums. Selbst wenn Kinder ebenfalls frei einkommen, prüfen Sie vor Ihrem Besuch bitte die Reservierungsmodalitäten. In Schulferien, an Wochenenden oder zu stark besuchten Zeiten ist es ratsam, den Termin im Voraus zu reservieren.
Bevor Sie zu Ihrem Besuch kommen, hier die wichtigsten Punkte, die Sie kennen sollten:
Kinderwagen : im Museum erlaubt.
Kinderwagen und sperrige Ausrüstung : nicht gestattet.
Leih-Kinderwagen : kostenlos an der Garderobe, gegen Vorlage eines Ausweises.
Babytragen : Achtung bei voluminösen Modellen, diese werden nicht akzeptiert.
Treppen : Man muss den Kinderwagen nicht zwingend tragen, da die verschiedenen Ebenen mit Aufzügen und Rampen erreichbar sind.
Babybereich : verfügbar auf der Ebene -1.
Kinder : freier Eintritt zu den Sammlungen für unter 18-Jährige.
18-25 Jahre : Freier Eintritt unter bestimmten Bedingungen, insbesondere für Staatsangehörige oder Langzeitansässige der Europäischen Union.
Junge Besucher : kindgerechte Führungen und Audioguides werden vom Museum angeboten.
Sehenswert mit Kindern : impressionistische Werke, Tiere, Landschaften, Porträts, große Uhren und die Architektur des ehemaligen Bahnhofs.
Reservierung : frühzeitig planen, besonders am Wochenende und in Schulferien.
Organisation : wählen Sie vor dem Besuch einige Künstler oder Themen, um unnötige Wege zwischen den Ebenen zu vermeiden.
Mit seiner durch Aufzüge erleichterten Orientierung, Kinderwagen erlaubt und Babybereich, gehört das Musée d’Orsay damit zu den großen Pariser Museen, die sich mit einem Kleinkind vergleichsweise einfach planen lassen. Für größere Kinder lohnt es sich, den Besuch eher als Auswahl denn als Inventar zu gestalten: Einige Gemälde von Monet, Degas, Renoir oder Van Gogh, ein flüchtiger Blick auf die Uhren und das Gebäude selbst geben schon genug, um Orsay zu entdecken, ohne die ganze Truppe zu verausgaben.
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Termine und Öffnungszeiten
Von 15. September 2026 bis 31. Dezember 2027
Standort
Orsay-Museum
62 rue de Lille
75007 Paris 7
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Infos zur Barrierefreiheit
Tarife
Enfant - 18 ans : Kostenlos
Billet plein tarif : €16
Offizielle Seite
www.musee-orsay.fr
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