Man muss nicht Hunderte von Stufen erklimmen, um Notre-Dame mit Kindern von innen zu entdecken. Die Kathedrale ist barrierearm gestaltet, damit sich Besucher gut bewegen können – unter anderem mit Rampen und einer Aufzugplattform für bestimmte Bereiche. Eine durchaus praktische Konstellation, wenn man mit einem Kleinkind unterwegs ist, auch wenn einige Details bedacht werden sollten, bevor man zur Île de la Cité aufbricht.
Das Innere der Kathedrale ist barrierefrei zugänglich, und die vorgesehenen Maßnahmen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität helfen, die meisten Stufenhürden zu überwinden. Mehrere Kapellen verfügen über fest installierte oder mobile Rampen, und eine Aufzugplattform, die im nördlichen Arm des Querhauses liegt, ermöglicht insbesondere den Zugang zum Ambulatorium.
Für eine Familie mit Baby ist der Besuch der Kathedrale somit deutlich leichter zu planen als der Besuch einiger Pariser Wahrzeichen mit langen Treppenstufen. Achtung: Verwechseln Sie bitte nicht die Kathedrale und die Türme Notre-Dames. Letztere bilden eine eigenständige Besichtigung, mit Reservierung und speziellen Zutrittsbedingungen. Falls Sie mit einem Kleinkind kommen, informieren Sie sich bitte gesondert, bevor Sie den Aufstieg zu den Türmen in die Planung aufnehmen.
Der Eintritt in Notre-Dame de Paris ist für alle kostenlos. Es sind keinerlei Tickets erforderlich, um die Kathedrale zu entdecken. Der Zugang ist ohne Reservierung möglich, doch bei starkem Besucherandrang kann sich eine Schlange bilden. Um Wartezeiten zu vermeiden, bietet die offizielle Website und die App von Notre-Dame eine kostenlose Reservierung eines Zeitfensters an.
Bei der Planung des Aufenthalts gibt es eine Besonderheit zu beachten: Die Zeitfenster werden nicht Wochen im Voraus freigeschaltet. Sie werden meist am Vortag, am Vorabend oder am selben Tag angeboten – regelmäßig mit neuen Verfügbarkeiten im Netz. Gerade mit kleinen Kindern kann eine frühzeitige Buchung, wenn möglich, längeres Warten auf dem Vorplatz vermeiden.
Ja, solange man die Größe vernünftig hält. Alle Besucher durchlaufen vor dem Betreten der Kathedrale eine Sicherheitskontrolle. Rucksäcke bis zu 20 Litern sind erlaubt, aber Gepäck und Koffer sind verboten. Besser daher eine kompakte Wickeltasche mitnehmen, die nur das Nötige für den Ausflug enthält.
Die Kathedrale ist vor allem ein Ort der Anbetung, daher gelten einige zusätzliche Regeln. Es wird insbesondere darum gebeten, leise zu bleiben; Telefonate sind untersagt und eine respektvolle Kleidung wird erwartet.
Das wahrscheinlich wichtigste Thema, das man mit einem Baby vorab planen sollte: Es gibt keine öffentlichen Toiletten innerhalb von Notre-Dame. Kostenlose öffentliche Toiletten finden sich in der Rue d'Arcole und außerdem sind auf dem Vorplatz auch kostenpflichtige Toiletten installiert. Mit einem Kind, das noch Windeln trägt, oder kleinen Kindern, die auch mal ohne Vorankündigung aufs Klo müssen, lohnt es sich daher, vor dem Betreten der Kathedrale dort einen kurzen Zwischenstopp einzuplanen.
Auf der offiziellen Website wird zudem kein Babybereich oder Wickeltisch im Innenbereich erwähnt. Man sollte daher nicht auf die Einrichtungen zählen, die man in einigen großen Pariser Museen findet.
Der Besuch kann relativ kurz ausfallen, was schon einen Vorteil mit kleinen Kindern darstellt. Anstatt eine Fülle von Erklärungen zu liefern, dienen einige leicht erkennbare Elemente als roter Faden. Die Kinder können insbesondere die Buntglasfenster und die großen Rosetten betrachten, nach Details der Kapellen suchen oder den Blick zu den Gewölben heben. Für die Größeren eröffnet die Geschichte des Brandes von 2019 und der Restaurierung auch eine andere Sicht auf die Kathedrale.
Notre-Dame bietet außerdem eine offizielle, kostenlose Smartphone-App mit unterschiedlichen Inhalten, die das Erkunden begleiten. Audioguides können vor Ort ebenfalls ausgeliehen werden.
Bevor Sie zu uns kommen, hier die wichtigsten Punkte, die Sie kennen sollten:
Mit Kindern: Bleiglasfenster, Rosetten, Gewölbe und Architektur ermöglichen eine kurze Führung rund um einige leicht zu beobachtende Elemente.
Mit einem Baby im Kinderwagen und etwas älteren Kindern gehört Notre-Dame damit zu den großen Pariser Wahrzeichen, die sich gut in einen Familientag integrieren lassen. Die wichtigste Faustregel lautet vor allem: Toilettengänge vorab einplanen und möglichst leicht unterwegs sein. Und wenn Sie unbedingt die Notre-Dame-Touren hinzufügen möchten, sollten Sie den Aufstieg eher wie eine zweite Besichtigung betrachten und separat prüfen, ob er dem Alter und den Fähigkeiten jeder Person entspricht.
Notre-Dame de Paris: Öffnungszeiten, Besichtigungen, Reservierungen, Veranstaltungen, alles, was Sie wissen müssen
Mit ihren dreizehn Millionen Besuchern pro Jahr ist die Kathedrale Notre-Dame de Paris eine der unumgänglichen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Die Kathedrale ist ein Gotteshaus, ein Denkmal und ein Zeuge der Geschichte von Paris seit ihrer Erbauung. Seit dem 8. Dezember 2024 ist das Monument wieder zugänglich. Zwischen Reservierungen, Konzerten das ganze Jahr über und den angebotenen Besichtigungswegen finden Sie alle Informationen, um Ihren Besuch dieses Wahrzeichens von Paris, das bereit ist, die ganze Welt zu empfangen, vorzubereiten. [Mehr lesen]
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Termine und Öffnungszeiten
Von 15. September 2026 bis 31. Dezember 2027
Standort
Kathedrale Notre Dame de Paris
Cathédrale Notre-Dame
75004 Paris 4
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Zugang
Metro - RER: - Cité (4) - Saint Michel - Notre-Dame (B,C) - Hôtel de Ville (1,11) - Maubert-Mutualité / Cluny - La Sorbonne (10) - Châtelet - Les Halles (7,14,A,D)
Tarife
Kostenlos
Offizielle Seite
www.notredamedeparis.fr



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