Jean-Louis Servan-Schreiber, renommierter Journalist und Essayist, ist im Alter verstorben.

Von Laurent de Sortiraparis · Aktualisiert am 30. November 2020 um 08:59
Jean-Louis Servan-Schreiber, Journalist, Essayist und Gründer der Zeitung L'Expansion unter anderem, verstarb am Samstag, den 28. November 2020, im Alter von 83 Jahren an den Folgen von Covid-19.

Ein bedeutender Name in der Medienwelt ist von uns gegangen... Jean-Louis Servan-Schreiber, Journalist und Essayist, verstarb am Samstag, den 28. November 2020, im Alter von 83 Jahren. Diese Nachricht wurde von unseren Kollegen bei Paris Match öffentlich gemacht, die explizit angaben, dass er an COVID-19 verstorben ist.

Ein Journalist, der zweifellos die Geschichte der Medien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt hat, vor allem durch die Gründung der Tageszeitung L'Expansion im Jahr 1967 – eine Zeitung, die er anschließend 30 Jahre lang leitete – sowie durch seine Leitung des Psychologies-Magazins in den 90er Jahren. Unter seiner Führung entwickelte es sich zu einem erfolgreichen Magazin, das heute über 350.000 Exemplare pro Ausgabe verkauft.

Der Mann, der aus einer Familie von Journalisten und Politikern stammt, begann seine Karriere 1960 bei den Échos. Vier Jahre später schloss er sich den L'Express an, damals unter der Leitung seines Bruders Jean-Jacques Servan-Schreiber. Eine vielseitige Laufbahn führte ihn nach seinen Erfolgen bei Zeitschriften dazu, mit verschiedenen Radio- und Fernsehsendern zusammenzuarbeiten, darunter Europe 1, France Inter, LCI und TF1. Jean-Louis Servan-Schreiber ist zudem Autor mehrerer wirtschaftlicher Bücher, wie etwa Der menschliche Blick auf Unternehmen, Die Kunst der Zeit, Die Macht der Information oder Mit Freude leben.

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