Eine einzigartige Stimme ist verstummt... Isabelle Mergault verstarb am Freitag, dem 20. März 2026, in Neuilly-sur-Seine, im Alter von 67 Jahren, an den Folgen einer Krebserkrankung. Schauspielerin, Regisseurin, Komikerin und bekannte Stimme der Grossen Köpfe, wurde sie im Kino vor allem durch ihre komischen Nebenrollen bekannt, bevor sie mit dem Regieführen einen bedeutenden Erfolg feierte – mit Je vous trouve très beau, das den César für den besten Erstlingsfilm gewann. Als beliebte Persönlichkeit im Radio, Theater und französischen Kino führte sie über mehrere Jahrzehnte eine vielseitige Karriere zwischen Schauspiel, Schreiben und Regie.
Geboren 1958 in Paris in einer Familie von Ärzten, wurde Isabelle Mergault in den 1980er Jahren mit mehreren Komödien bekannt, darunter Die Männer preferieren große Frauen, Mit hundert Ziegeln ist alles vorbei und Das wird nicht lustig.... Ihre markante Sprechweise, die durch eine Dyslalie geprägt war und die sie gerne in ihren Rollen einsetzte, trug maßgeblich dazu bei, dass sie vor der Kamera stets sofort wiedererkannt wurde. Im Laufe ihrer Karriere wirkte sie in rund dreißig Filmen mit, bevor sie sich zunehmend auf das Schreiben und Regieführen konzentrierte.
Hinter der Kamera war sie unter anderem an Ich finde Sie sehr schön mit Michel Blanc beteiligt, dann an Endlich Witwe, Donnend geben und Goldene Hände, veröffentlicht im Jahr 2023 mit Lambert Wilson und Josiane Balasko. Sie arbeitete auch als Drehbuchautorin, vor allem an der Seite von Gérard Jugnot bei Beste Nachwuchsschauspielerin, während sie gleichzeitig eine Theaterkarriere mit eigenen Texten verfolgte. Diese vielfältigen Tätigkeiten sicherten ihren festen Platz in der französischen Kulturlandschaft und verhinderten eine Einordnung in nur eine Kategorie.
Das breite Publikum verfolgte sie ebenfalls im Radio und im Fernsehen, insbesondere im Umfeld von Laurent Ruquier, von Rien à cirer bis hin zu On a tout essayé. Besonders bekannt wurde sie als feste Größe bei den Grossen Köpfen, wo sie zu den populärsten Mitwirkenden zählte. Ihr Tod hinterlässt das Bild einer Persönlichkeit, die untrennbar mit einem unerschrockenen, volkstümlichen Humor verbunden ist, der zugleich sofort erkenntlich ist. Mit ihrem Ableben geht eine Karriere zu Ende, die das französische Kino, Radio und Theater nachhaltig prägen wird.
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