Schloss Versailles: Nach dem Louvre erhöht das Schloss die Eintrittspreise für bestimmte Besucher

Von Audrey de Sortiraparis · Fotos von Cécile de Sortiraparis · Aktualisiert am 11. Dezember 2025 um 14:22 · Veröffentlicht am 10. Dezember 2025 um 14:22
Versailles passt seine Eintrittspreise an, wobei Besucher außerhalb Europas die ersten Betroffenen sein werden. Nach dem Louvre erhöht auch das Schloss des Sonnenkönigs ab dem 14. Januar 2026 die Ticketpreise für internationale Touristen. Ein neuer Schritt in Frankreichs kultureller Strategie, die auf die Unterstützung weltweiter Besucher setzt.

Nach dem Louvre passt auch Versailles seine Preise für Besucher außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums an. Ab dem 14. Januar 2026 wird der Eintritt zu dem berühmten Königsschloss auf 35 Euro, statt bisher 32 Euro, steigen – das entspricht einem Anstieg von 9,4 %. Dies wurde am 27. November vom Schlossverwaltungsrat beschlossen, im Einklang mit der vom Kulturministerium gewünschten differenzierten Preisgestaltung.

Visuels Musée du LouvreVisuels Musée du LouvreVisuels Musée du LouvreVisuels Musée du Louvre Louvre-Museum: Starker Anstieg der Eintrittspreise für ausländische Besucher ab 2026
Der Louvre bereitet sich darauf vor, seine Preispolitik zu überarbeiten und ab Januar 2026 die Eintrittspreise für Besucher außerhalb Europas deutlich zu erhöhen. Diese Entscheidung wurde von der Regierung getroffen, während das Museum historische Besucherzahlen erreicht und neue Projekte vorbereitet. [Mehr lesen]

Was ist das Ziel? Das Kulturerbe zu finanzieren, ohne die gesamte Kostenlast auf die französischen Staatsbürger abzuwälzen. Das Potenzial ist enorm: Mit 8,4 Millionen Besuchern im Jahr 2024 – darunter 83 % aus dem Ausland – verspricht Versailles eine bedeutende Einnahmequelle. Die amerikanischen Touristen führen die Besucherrangliste an (15 %), gefolgt von Chinesen und Italienern (jeweils 6 %).

Das gleiche Spiel im Louvre: Ab dem 14. Januar steigt der Preis für Nicht-EU-Bewohner von 22 auf 32 Euro, was einer Erhöhung um +45 % entspricht. Diese Entscheidung trägt Rachida Dati mit Überzeugung mit: Sie betonte, dass "Besucher außerhalb der EU künftig mehr für ihr Ticket bezahlen sollen und dieser Zuschlag in die Renovierung des nationalen Kulturerbes fließt". Sie verteidigte damit eine "echte Kehrtwende" in der Tarifpolitik und erinnerte daran, dass "die Franzosen nicht die alleinigen Träger aller Kosten sein sollen", wie sie einem Interview im Figaro sagte.

Und das ist noch nicht alles. Laut Kulturministerium soll diese neue Initiative jährlich Einnahmen in Höhe von 20 bis 30 Millionen Euro bringen. Sie wird schrittweise bis 2026 auf weitere hochkarätige kulturelle Wahrzeichen ausgeweitet, darunter das Opernhaus von Paris, die Sainte-Chapelle und das Château de Chambord…

Für internationale Touristen aus Nicht-EU-Ländern könnte die kulturelle Tour de France bald etwas teurer werden.

Diese Seite kann KI-gestützte Elemente enthalten, weitere Informationen finden Sie hier.

Praktische Informationen
Comments
Verfeinern Sie Ihre Suche
Verfeinern Sie Ihre Suche
Verfeinern Sie Ihre Suche
Verfeinern Sie Ihre Suche