Großprojekte in den Buttes-Chaumont: Das wird sich im Park im 19. Arrondissement verändern

Von Graziella de Sortiraparis · Fotos von My de Sortiraparis · Aktualisiert am 29. Dezember 2025 um 15:45
Hinweis an alle Freunde des 19. Arrondements: Der Parc des Buttes-Chaumont steht vor seiner größten Wandel seit 150 Jahren. Mit einem Rekordhaushalt von 85 Millionen Euro startet die Stadt Paris ein umfassendes Sanierungsprogramm, um die Felsen zu sichern, seine Schätze zu restaurieren und den Park fit für das Klima von morgen zu machen. Hier sind der Zeitplan und die betroffenen Bereiche.

Ursprünglich zur Weltausstellung 1867 eröffnet, gilt der Parc des Buttes-Chaumont als technisches Meisterwerk... doch seine Stabilität ist fragil. Er wurde auf alten Gipsgruben errichtet und leidet heute unter Sickerwasser, Setzungen und Rissbildungen. Derzeit sind bereits etwa fünf Prozent seiner Fläche für die Öffentlichkeit gesperrt, um die Sicherheit zu gewährleisten. Um den Park dauerhaft zu sichern, wurde ein aufwändiges Großprojekt ins Leben gerufen, um das größte Freiluftgelände in Paris zu bewahren.

Der Zeitplan

Das Projekt folgt einem vom Pariser Rathaus genehmigten Zeitplan, wobei die ersten Arbeiten Ende 2023 begonnen haben. Anfang 2025 steht insbesondere die Reinigung des Sees auf der Agenda, die eine notwendige Sanierung ermöglicht hat.

  • 2023–2025 : Abschluss der öffentlichen Konsultationsphase und erste Sofortmaßnahmen (Absicherung der Böden durch Injektion von Mörtel an der Großen Kaskade).
  • 2026 : Jahr der vertieften technischen Untersuchungen. Es werden präzise Diagnosen der Bauwerke (Brücken, Klippen, Höhlen) erstellt, um die geeigneten Eingriffsmethoden festzulegen.
  • Ende 2027 : Der umfassende Baubeginn der Schwerbauarbeiten steht bevor. Das Projekt dürfte etwa 6 bis 7 Jahre dauern, voraussichtlich bis 2031.

Die wichtigsten Sanierungsgebiete

Die Sanierung konzentriert sich auf das Herz des Parks, dort, wo das Gelände am beeindruckendsten ist:

  • Insel Belvédère: Grob geschlossen, soll sie vollständig gesichert werden. Ziel ist es, schließlich den berühmten Aiguilles-Weg wieder zugänglich zu machen.
  • Höhle und Wasserfall: Diese künstlichen Felsformationen aus mineralischem Mörtel, die die Felsen nachahmen, sind gefährdet. Sie werden restauriert, um den Zustand des 19. Jahrhunderts wiederherzustellen.
  • Biodiversität: Das Projekt sieht vor, die Ableitung von Regenwasser zu modernisieren, die Vegetation zu diversifizieren, um Trockenheit besser zu trotzen, invasive Arten zu entfernen und Schutzgebiete für die Tierwelt zu schaffen.

 

Warum sind diese Arbeiten unerlässlich?

Es geht hier nicht nur um Ästhetik. Der Park liegt auf einem "Schweizer Käse" – Boden, der sich bewegt. Die Arbeiten, die von der Generalinspektion für Steinbrüche (IGC) und dem BRGM durchgeführt werden, zielen darauf ab, Erdrutsche und Steinschlag zu verhindern. Langfristig soll diese Sanierung es ermöglichen, wieder bekannte Orte zu öffnen, die heute unzugänglich sind, wie den Sibyllentempel oder einige Ufer des Sees. Aber keine Sorge: Während der Bauarbeiten können Sie weiterhin den Großteil des Parks genießen!

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Praktische Informationen

Standort

Rue de Crimée
75019 Paris 19

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Infos zur Barrierefreiheit

Offizielle Seite
www.paris.fr

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