Aufgrund der jüngsten Unwetter ist die Seine über ihr reguläres Hochwasserbett ausgeschlagen. Am Sonntag gegen 20 Uhr überschritt ihr Pegel die Marke von 3,20 m, was die teilweise Sperrung der Flussuferstraßen in Paris auslöste. Am Montag, den 16. Februar 2026, erreichte der Wasserstand an der Messstation Paris-Austerlitz sogar 3,26 m. Laut Vigicrues könnte der Fluss bis Dienstagmorgen auf 3,58 m ansteigen und zwischen 3,70 m und 3,74 m Spitzenwerte erreichen. Zur Erinnerung: Die Hochwasserkatastrophe 2018 erreichte einen Wasserstand von 5,84 m.
Schleusen am Ufer gesperrt: Welche Straßen sind betroffen?
Laut franceinfo ist nahezu die gesamte untere Uferstraße betroffen. Die Voie Georges-Pompidou ist zwischen der Brücke Garigliano und Bir-Hakeim sowie zwischen den Tuileries-Tunnel und dem Henri-IV-Tunnel für Autos und Radfahrer gesperrt. Zudem sind die Spazierwege im Parc Rives de Seine auf beiden Seiten – rechts und links – ebenfalls nicht zugänglich. Barrieren versperren den Zugang, und es wird mit Staus während der Hauptverkehrszeiten gerechnet.
In den ersten, zweiten, dritten und vierten Arrondements sind betroffen: die Quai de l’Horloge, Quai du Marché-Neuf, Quai d’Orléans, Square du Vert-Galant (Square Barry), die Häfen am Louvre und die des Célestins, die Quais d’Anjou, Bourbon und des Orfèvres. Anderweitig sind die Straßen unter den Brücken von Tolbiac und Bercy gesperrt, ebenso wie der Park der Île aux Cygnes und die Promenade Maurice-Carême.
Mehrere Straßen sind für den Verkehr gesperrt: Saint-Bernard, Javel unten (nahe dem Parc André-Citroën), Tournelle, Solférino, Gros-Caillou, Invalides, Louvre, die Champs-Élysées und Saints-Pères sind für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Der Schiffsverkehr auf der Seine bleibt jedoch erlaubt.
Die Region bleibt heute und morgen noch in gelber Alarmstufe.
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