Paris und Teile der Île-de-France sind am Montag, den 16. Februar 2026, von gelber Storm- und Windwarnung betroffen, informiert Météo-France. Nach dem Durchzug der Sturm Nils in der vergangenen Woche bleibt das Wetter in der Region weiterhin unbeständig, mit regelmäßigen Schauern, drohenden Gewittern und teils starken Sturmböen im Tagesverlauf.
Im Spektrum der Wetterwarnungen sind aktuell neun departamentos auf die gelbe Gewitterwarnung gesetzt, darunter Paris und die Region um das Val-d'Oise (95), die Yvelines (78), das Essonne (91) sowie die Seine-et-Marne (77) in der Île-de-France. Darüber hinaus sind die Departements Manche, Calvados, Seine-Maritime und Eure in der Normandie betroffen. Was den Wind betrifft, sind landesweit sogar 68 Departements auf gelber Windwarnung – darunter die Region um Paris. Hier sind Böen bis zu 50 bis 60 km/h im Hinterland sowie bis zu 70 bis 90 km/h entlang der Küste der Manche zu erwarten.
Der Tag verspricht trübe Stimmung mit bewolktem Himmel und häufigen Regenschauern, die manchmal von Donner begleitet werden und von Graupelschauer. Der Ost- bis Nordwestwind wird im Laufe des Tages spürbar wehen, was die Kälteempfindung verstärkt. Die Temperaturen schwanken zwischen 5°C am Morgen und 8 bis 10°C am Nachmittag in Paris und der näheren Umgebung, laut Wettervorhersage von Météo-France für Paris. Das ist für einen Februar noch angenehm, doch die windige Atmosphäre wird das Gefühl deutlich kühler machen.
Auf nationaler Ebene ist die Wettersituation durch einen störungsreichen Nordwest-Flux geprägt, der starke Niederschläge in den Gebirgsregionen bringt, insbesondere in den Pyrenäen und den Alpen. Zwei Departements, Gironde und Lot-et-Garonne, befinden sich sogar in Hochwasserwarnstufe Rot, während 14 weitere Departements an der Westküste weiter in Orange-Warnstufe für Hochwasser bleiben. Die Entwicklung der Flusspegel kann auf der Website Vigicrues verfolgt werden. Vier Pyrenäen-Departements sind in Orange-Warnung für Regen und Überschwemmungen mit erwarteten erheblichen Niederschlagsmengen von etwa 30 bis 50 mm, lokal sogar 70 bis 100 mm in den Höhenlagen, zusätzlich besteht die Gefahr einer Schneeschmelze.
Neben Gewittern und Wind ist Île-de-France am Montag auch wegen gelber Hochwasser-Warnung betroffen. Insgesamt sind 58 Départements in Frankreich von dieser Warnung betroffen, darunter die gesamte Région Île-de-France. Die wiederholten Regenfälle der letzten Tage und die gesättigten Böden führen zu steigenden Wasserständen in den Flüssen der Region. Der Flussabschnitt der Seine in Paris steht unter besonderer Beobachtung durch Vigicrues. Auf nationaler Ebene ist die Lage deutlich kritischer: Das Département Gironde sowie Lot-et-Garonne sind auf roter Hochwasser-Warnstufe, während 14 weitere Gemeinden an der Westküste die orange Warnung erhalten.
Die Seine ist in Paris derzeit im Hochwasser. Nach einem Wochenende mit starken Regenfällen ist der Wasserstand des Flusses merklich angestiegen, und einige Uferstraßen wurden bereits am Sonntag für den Verkehr gesperrt. Laut Stadt Paris soll der Höchststand am Dienstag, den 17. Februar, erreicht werden, mit einer geschätzten Höhe von etwa 4 Metern. Das ist für diese Jahreszeit ein üblicher Hochwasserpegel, dennoch ist Vorsicht geboten. Die betroffenen Uferwege sind für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Es wird daran erinnert, dass die Sperrungen oberhalb der Hauptstadt, wie der kürzlich im Seine-et-Marne getestete Hochwasserschutz, eine entscheidende Rolle spielen, um die Wasserstände zu kontrollieren und größere Überflutungen zu verhindern.
Auf nationaler Ebene ist die Wettersituation geprägt von einer gestörten Nordwestströmung, die heftige Niederschläge in den Gebirgen bringt, insbesondere in den Pyrenäen und den Alpen. Vier Pyrenäen-Departements sind aufgrund von Starkregen- und Überschwemmungsgefahr orange alerta. Es werden erhebliche Niederschlagsmengen von etwa 30 bis 50 mm erwartet, in den Höhenlagen können es lokal 70 bis 100 mm werden, hinzu kommt die Gefahr von Schneeschmelze.
Und das ist noch nicht alles. Während dieser Montag den Übergang vom eisigen Wochenende zur Rückkehr milder Atlantiktiefs markiert, hält die kommende Woche eine weitere Überraschung bereit. Ein neuer Schneefall ist nämlich für die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 18. bis 19. Februar, in der Île-de-France vorhergesagt. Laut Prognosen von Meteo-Paris.com wird sich eine Depression, die durch die anhaltende Kälte im Norden nach Süden verschoben wurde, auf Frankreich niederlassen und Schneefälle entlang der Achse Normandie-Île-de-France-Hauts-de-France bringen. Bereits am Sonntag, dem 15. Februar, war die Île-de-France wegen Schnee und Glatteis orange alertiert, mit 1 bis 5 cm Schnee in manchen Gebieten. Kaum ist das Chaos vorbei, droht schon der nächste Schneesturm.
Für uns, Val-de-Marnais und Franciliens, sind Erdstürme noch kein Grund zur Panik, aber Vorsicht ist geboten. Die gelbe Wachsamkeit bedeutet, dass lokal heftige, wenn auch kurze, Wetterphänomene zu Störungen führen können, vor allem im Straßenverkehr und im öffentlichen Nahverkehr. Wir empfehlen, die Website von Île-de-France Mobilités regelmäßig auf aktuelle Verkehrsmeldungen zu prüfen. Unter Bäumen sollte man bei Sturmspitzen besser nicht verweilen, und den Regenschirm stets gut festhalten – der Wind reißt ihn schnell um. Auch empfiehlt es sich, Balkon- und Terrassenmöbel zu sichern, um Schäden zu vermeiden.
Um die Entwicklung des Wetter in der Île-de-France im Laufe des Tages im Blick zu behalten, empfiehlt sich ein Blick auf die Wetter-Warnkarte von Météo-France, die regelmäßig aktualisiert wird. Die Webseite Meteo-Paris.com, betrieben vom Meteorologen Guillaume Séchet, bietet ebenfalls fundierte Prognosen, die mehrfach täglich für Paris und die ganze Region aktualisiert werden. Kurz gesagt, dieser Montag setzt die Reihe eines heftigen Winterepisoden fort, und die Woche verspricht noch einige Überraschungen, mit einem Schneewahrscheinlichkeit am Mittwochabend für die Île-de-France. Wir behalten die Wetterberichte im Auge, meiden die Bäume und kleiden uns entsprechend!















