Der Schnee in der Île-de-France ist definitiv angekommen an diesem Sonntag, den 15. Februar 2026. Alle acht Départements der Île-de-France sind seit 8 Uhr morgens in orange Warnstufe für Schnee und Glatteis eingestuft, so die Angaben von Météo France. Die ersten Schneeflocken begannen bereits im Morgengrauen in der Region Paris zu fallen, und der Schneefall dürfte noch bis in den frühen Nachmittag anhalten.
Die Île-de-France gehört zu den elf nordfranzösischen Departments, die von dieser orange Warnmeldung betroffen sind, neben Aisne, Ardennen, Aube, Marne, Nord, Oise, Pas-de-Calais, Somme und Yonne, wie La Chaîne Météo bestätigt. In der Region sind besonders die Seine-et-Marne (77) und das Val-d’Oise (95) von dieser Warnung betroffen. Die Schneefälle ziehen heute Morgen von Westen nach Osten, mit Geschwindigkeiten von etwa 1 cm pro Stunde. Insgesamt werden bei diesem Wetterereignis 1 bis 3 cm Schnee am Boden erwartet, in manchen Gebieten der Yvelines (78) sogar bis zu 5 cm, so die Präfektur des Departements.
Einzige Ausnahme ist hier Paris intra-muros. Météo France erklärt, dass die kurze Dauer des Ereignisses, die eher schwache Intensität und die relativ warmen Böden dazu führen dürften, dass der Schnee höchstens zeitweise am Boden liegen bleibt. Heute Morgen liegen die Temperaturen in der Region zwischen 0 und 2°C. Während Schneeflocken durch den Pariser Himmel tanzen, sollte man jedoch keinen dauerhaften Schneedecke in Paris selbst erwarten. Hingegen sind die Départements im Großraum, wie die Essonne (91), die Yvelines und die Seine-et-Marne, deutlich weißer. Besonders auf Hochplateaus und Hügeln kann die Schneeschicht vorübergehend 4 bis 8 cm erreichen, bevor die Temperaturen wieder steigen.
Gute Nachrichten: Dieser Schneefall wird nur von kurzer Dauer sein. Die orange Warnung für die Île-de-France gilt bis 14 Uhr an diesem Sonntag. Ab Mittags steigen die Temperaturen wieder an, die Niederschläge gehen in Regen über und der bereits gefallene Schnee schmilzt schnell. Im Val-d'Oise (95) spricht die Präfektur von einem eher schwachen Wetterereignis, das sich voraussichtlich im frühen Nachmittag auflöst. Vorsicht ist dennoch geboten wegen möglicher Glätte durch gefrierende Nässe beim Temperaturanstieg, wenn der Regen auf noch kalte Flächen gefriert. Dieses Phänomen kann die Straßen besonders gefährlich machen.
Das ist die Kehrseite dieses Tages. Die Präfektur der Pariser Polizei hat am Samstagabend bereits die Stufe 2 des Schnee- und Glätteplans aktiviert. Konkret bedeutet das: Die Höchstgeschwindigkeiten werden auf allen Straßen in der Region um 20 km/h reduziert und Lastwagen dürfen nicht mehr überladen fahren. Im Luftverkehr kommt es zu zahlreichen Flugausfällen an Charles-de-Gaulle und Orly. Die Luftfahrtbehörde DGAC hat die Fluggesellschaften aufgefordert, ihre Flugpläne zwischen 7 und 16 Uhr an Charles-de-Gaulle um 30 % zu reduzieren und zwischen 6 und 14 Uhr an Orly um 20 %. Wer heute fliegen muss, sollte unbedingt den Status seines Fluges bei der jeweiligen Fluggesellschaft prüfen. Autofahrer werden gebeten, ihre Fahrten zu beschränken und, falls sie unbedingt unterwegs sein müssen, ihr Fahrzeug entsprechend auszurüsten und Vorräte sowie Decken mitzunehmen. Informationen finden Sie bei Bison Futé zur besseren Planung Ihrer Reisen sowie bei Île-de-France Mobilités für den öffentlichen Nahverkehr.
Kurz gesagt, am Sonntag Morgen herrscht weiterhin Vorsicht auf den Straßen in der Île-de-France. Es werden keine unnötigen Fahrten unternommen, und man wartet gemütlich zuhause im Warmen ab. Meteo France kündigt bereits in den nächsten Tagen eine deutliche Erwärmung an, mit einem signifikanten Aufwärmen zu Beginn der Woche. Die acht betroffenen Départements der Region Paris – Paris (75), Hauts-de-Seine (92), Seine-Saint-Denis (93), Val-de-Marne (94), Essonne (91), Yvelines (78), Val-d'Oise (95) und Seine-et-Marne (77) – bleiben bis zum Mittag in orange Warnstufe. Die staatliche Risikoseite erinnert an die wichtigen Sicherheitsregeln bei Schnee und Glatteis.



















