Im 10. Arrondissement öffnet ein ungewöhnlicher Ort im Rahmen der Journées du Patrimoine seine Türen, die es ermöglichen, kostenlos historische, wissenschaftliche und kulturelle Stätten in ganz Frankreich zu entdecken, am 19. und 20. September 2026. Das Institut Métapsychique International (IMI) lädt die Öffentlichkeit ein, ein bislang unbekanntes Kapitel der französischen Forschungsgeschichte zu erforschen, das der wissenschaftlichen Untersuchung sogenannter "psi"-Phänomene und unerklärter Experimente gewidmet ist. Eine Spezialbibliothek, Archive, historische Instrumente und Ausstellungen zeichnen mehr als ein Jahrhundert Forschungsarbeit in einem Gebiet nach, das weiterhin Debatten, Neugier und Forschung befeuert.
Das Institut Métapsychique International wurde 1919 gegründet, finanziert vom Mäzen Jean Meyer, wobei der Arzt Gustave Geley als erster wissenschaftlicher Direktor fungierte. Mit Sitz in Paris hat es sich zur Aufgabe gemacht, die paranormalen Phänomene nach einem experimentellen Ansatz zu erforschen und dabei Mediziner, Psychologen, Biologen und Physiker um Beobachtungen und Experimente zu versammeln. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelt das IMI eine bedeutende Bibliothek, sammelt seltene Archive, Fotografien, Laborgeräte und Dokumente zur Geschichte der Métapsychique. Auch heute führt das Institut Forschungsaktivitäten, Dokumentation, Vorträge und wissenschaftliche Vermittlung rund um Fragen des Bewusstseins und der Parapsychologie weiter und bewahrt dabei ein in Frankreich einzigartiges dokumentarisches Erbe.
Die Türen des Institut Métapsychique International zu öffnen, im Rahmen der Journées du Patrimoine, ermöglicht vor allem einen Blick auf eine Institution, die der breiten Öffentlichkeit wenig bekannt ist, am Schnittpunkt von Geschichte der Wissenschaften, Psychologie und den großen Fragen des 20. Jahrhunderts. Besucher können Sammlungen, die selten gezeigt werden, durchstöbern, die Methoden der damaligen Forscher besser verstehen und deren Arbeiten in ihren historischen Kontext einordnen. Ob man sich für Wissenschaftsgeschichte begeistert, sich für Bewusstseinsforschung interessiert oder einfach eine originelle Paris-Besichtigung sucht – das IMI bietet eine Entdeckung jenseits der üblichen Routen der Journées du Patrimoine und lädt jeden ein, ein ebenso ungewöhnliches wie faszinierendes wissenschaftliches Erbe zu erkunden.
Entdecken Sie die Sammlungen des Institut Métapsychique International
Das Institut Métapsychique International (IMI), 1919 gegründet und als gemeinnützig anerkannt, gehört zu den ältesten Zentren, die sich wissenschaftlich mit den sogenannten paranormalen Phänomenen befassen. Seit mehr als einem Jahrhundert bewahrt es ein bedeutendes dokumentarisches, wissenschaftliches und historisches Erbe, Zeugnis der Entwicklung der Forschung zu diesen Erscheinungen.
Anlässlich dieser außergewöhnlichen Öffnung rücken die photographischen Bestände des Instituts besonders in den Fokus. Fotos von Experimenten, Porträts von Forschern und Medien sowie weitere Archivdokumente veranschaulichen die zentrale Rolle, die die Fotografie in den Forschungen des 20. Jahrhunderts einnahm. Mehr als ein bloßes Illustrationsmittel diente sie damals als Werkzeug zur Beobachtung, Dokumentation und Protokollierung der Experimente.
Der Öffentlichkeit wird zudem ermöglicht, weitere Aspekte der Sammlungen durch mehrere Entdeckungsbereiche zu erkunden, die Moulagen, Forschungsinstrumente, Archive und Bibliothek gewidmet sind. Mitglieder des IMI werden vor Ort sein, um diese Sammlungen vorzustellen, Fragen der Besucher zu beantworten und die Geschichte, Missionen und aktuellen Aktivitäten dieser einzigartigen Institution zu vermitteln.
Teilnahmebedingungen : Kostenlos | Ohne Anmeldung
Öffnungszeiten: Samstag, 19. September 2026 – 09:00 bis 18:00 | Sonntag, 20. September 2026 – 09:00 bis 18:00
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Termine und Öffnungszeiten
Von 19. September 2026 bis 20. September 2026
Standort
Internationales Metapsychisches Institut
51 Rue de l'Aqueduc
75010 Paris 10
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Zugang
U-Bahn-Linie 2, Station „La Chapelle“, Linie 2, 5 oder 7bis, Station „Jaurès“ oder Linie 7 oder 7bis, Station „Louis Blanc“
Tarife
Kostenlos
Offizielle Seite
journeesdupatrimoine.culture.gouv.fr