Das Jacquemart-André-Museum dürfte Kunst- und Malbegeisterte bereits ab September 2025 begeistern. Vom 11. September 2025 bis zum 22. Februar 2026 zeigt das Pariser Museum eine exklusive Überblicksausstellung der Werke von Georges de la Tour, einem der bedeutendsten französischen Maler, in einer bislang einzigartigen, thematischen Schau.
Dieser unumgängliche Künstler des 17. Jahrhunderts, Erbe von Caravaggio, geriet in Vergessenheit, wobei einige seiner Werke sogar fälschlicherweise anderen Künstlern zugeschrieben wurden. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er wiederentdeckt und wieder in den Vordergrund der Kunstszene gerückt. Nach mehreren Jahrhunderten der Anonymitätmöchte uns das Jacquemart-André-Museum diesen großen Künstler also wieder vorstellen und seine Karriere, seinen Werdegang und sein Leben, das noch einige Geheimnisse bewahrt, würdigen.
Beeinflusst von Caravaggio, aber auch vom Stil holländischer und französischer Maler, baute sich Georges de la Tour schnell einen guten Ruf auf: Sein Spiel mit Licht und Schatten fesselte den Blick und schuf markante Gemälde. Der lothringische Maler arbeitete für große Namen des französischen Königreichs, wie z. B. Kardinal Richelieu. Er war auch der gewöhnliche Maler von König Ludwig XIII.
Das Jacquemart-André-Museum hat mehr als dreißig der 40 Gemälde und Grafiken, die de la Tour offiziell zugeschrieben werden und die wir heute kennen, zusammengestellt. Die Ausstellung zeigt somit einen schönen Teil seiner Arbeit und seines Talents in verschiedenen Lebensabschnitten. Der Rundgang durch die Ausstellung konzentriert sich besonders auf die Originalität dieses Malers.
Einflüsse aus ganz Europa, eine vielfältige Themenauswahl: Die ausgestellten Gemälde zeichnen sich durch ihren einzigartigen Stil und den starken Einsatz von Licht aus. Georges de la Tour verbindet in seinen Werken Realismus, Naturalismus und Spiritualität: Seine Liebe zum Detail ermöglicht es ihm, Bilder zu schaffen, die seiner Zeit sehr treu sind, während seine Technik des Chiaroscuro seinen Kompositionen Spannung und Dramatik verleiht.
Und doch ... Der aus Lothringen stammende Georges de la Tour war ein talentierter Maler, der jedoch im Vergleich zu den Künstlern seiner Zeit sehr unkonventionell war. Sein Stil und seine Themenwahl folgten keineswegs der Mode seiner Zeit. Trotzdem wurde er sehr geschätzt und erhielt regelmäßig Aufträge von den Sammlern der damaligen Zeit.
Liebhaber der Malerei und der Kunstgeschichte dürften also angesichts dieser neuartigen Ausstellung, die außergewöhnliche Werke dieses großen französischen Malers versammelt, voll auf ihre Kosten kommen. Die aus der ganzen Welt stammenden Gemälde sind im Musée Jacquemart-André versammelt, um das ganze Talent dieses zu Unrecht vergessenen Künstlers zu enthüllen.
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Termine und Öffnungszeiten
Von 11. September 2025 bis 22. Februar 2026
Standort
Jacquemart-André-Museum
158 Boulevard Haussmann
75008 Paris 8
Zugang
Linien 9 und 13, Stationen Saint-Augustin, Miromesnil oder Saint-Philippe du Roule
Tarife
7-25 ans : €9.5
Tarif réduit : €15
Plein tarif : €18.5
Offizielle Seite
www.musee-jacquemart-andre.com
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