Ein Eintauchen in die Mystik zwischen Spiegel und Tarot... Das bietet Ihnen die Galerie La Lison in Paris mit 22 Miroirs Initiatiques, einer mystisch anmutenden Ausstellung von Léa Barrier, einer Fotokünstlerin, bildenden Künstlerin, Tätowiererin und Geburtsreferenzialpraktikerin, vom 22. Mai bis 5. Juli 2025. Mit dieser Serie von 22 farbigen Selbstporträts erforscht die Künstlerin ihre eigene Identität anhand der großen Arkana des Tarot und erschafft einen symbolischen Spiegelpalast, in dem jedes Bild ein Spiegel der Seele ist.
Vor der Linse begnügt sich Léa Barrier nicht damit, ein Bild einzufangen: Sie verkörpert, interpretiert und kanalisiert. Drei Jahre lang hat sie an ihrer Selbstreflexion gearbeitet und sich in allegorischen Kompositionen inszeniert, die von den Symbolen des Tarot inspiriert sind. Jedes Selbstporträt entspricht einer Hauptarkana: 22 Figuren, 22 Archetypen, 22 innere Wahrheiten, die freigelegt werden.
Wenn Sie durch die Galerie spazieren, entdecken Sie ebenso viele Rollen: mal Krieger, mal Schamane, manchmal Alchemist, oft zwischen den Genres oder außerhalb der Zeit. Jede Fotografie wird zu einer Initiationsschwelle, einer Tür zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, einem symbolischen Spiegel, der Sie herausfordert.
Wenn Sie für die Darstellung des heiligen Weiblichen, die Metamorphose oder die Macht der Bilder empfänglich sind, finden Sie in dieser Ausstellung ein neues Terrain zur Erkundung. Eine mystische, poetische und kontemplative Ausstellung, die weit entfernt von einer traditionellen Hängung ist... Und das aus gutem Grund: Es ist eine sinnliche und meditative Erfahrung, die sich Ihnen hier bietet!
Léa Barrier, die auch als Tätowiererin unter dem Namen Baybay Blondy im Salon La Bête Humaine im hinteren Teil der Kunstgalerie arbeitet, versteht die Fotografie als ein Ritual zur Selbsterkenntnis. Indem sie aus den visuellen Codes des Tarot schöpft, verwandelt sie das Bild in ein Werkzeug zur inneren Transformation. Jede Farbe, jede Pose, jeder Schleier ist Teil einer geheimen Sprache. Das Karminrot, das Himmelsblau, das Sonnengold und das reine Weiß sind nicht dazu da, um zu gefallen, sondern um zum Unterbewusstsein zu sprechen. Der allgegenwärtige schwarze Hintergrund schafft eine leere Leinwand, auf der die Seele auftauchen kann, in einer Form von Reinheit, die dicht mit Symbolen besetzt ist.
Und Sie, was würden Sie in diesen 22 Spiegeln lesen? Diese Identitätsinszenierung, die aus einem tiefen Dialog zwischen Kunst und Esoterik entstanden ist, lädt Sie ein, Ihr eigenes Spiegelbild durch das Prisma dieser Archetypen zu betrachten. Hinter jedem Selbstporträt verbirgt sich eine Initiationsgeschichte, eine gelebte Erfahrung, eine Wahrheit, die es zu enthüllen gilt. Es ist kein einfaches Spiel mit Äußerlichkeiten: Es ist eine Reise, auf der die Künstlerin abwechselnd zur Hexe, zum Orakel, zum Androgyn oder zur kosmischen Geliebten wird und die universellen Figuren des Tarot verkörpert.
Dieses Projekt hat seinen Ursprung im Tarot, das als ein narratives System, eine visuelle und spirituelle Sprache konzipiert ist. Weit entfernt von den Klischees, die mit der Wahrsagerei verbunden sind, lässt sich Léa Barrier von den Lehren derSchule von Georges Colleuil inspirieren, für den jede Karte ein Spiegel seiner selbst ist. Dieser Ansatz ist in einer langen Tradition von Künstlern verankert - von Nerval bis Dali, von Breton bis Niki de Saint Phalle -, die im Tarot eine Quelle der Kreativität und der Reflexion sahen.
Wenn Sie schon immer von Symbolen, Mythen oder Archetypen fasziniert waren, wird diese Ausstellung Sie in Ihrem Innersten ansprechen. Sie empfängt Sie in einer Galerie der Seele, in der jeder Blick, dem Sie begegnen, jedes Gesicht des Künstlers auch ein Fragment von Ihnen selbst ist. Lassen Sie sich, genau wie Alice, auf diese Reise durch den Spiegel führen, wo sich die zeitgenössische Kunst mit dem Heiligen vermischt und die Suche nach dem anderen zur Suche nach sich selbst wird.
Kurz gesagt, eine Erfahrung, die es zu erleben gilt, ein visueller Übergangsritus, den es in der Galerie La Lison zu entdecken gilt, nur wenige Schritte von den belebten Boulevards entfernt, aber in einer gedämpften, fast zeitlosen Atmosphäre. Eine Pause im Trubel, eine Einladung, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen.
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Termine und Öffnungszeiten
Von 22. Mai 2025 bis 5. Juli 2025
Standort
galerie La Lison
5 Rue Pierre Chausson
75010 Paris 10
Zugang
Metro Linie 4 Station "Château d'eau" (Wasserturm)
Tarife
Kostenlos
Offizielle Seite
www.galerie-la-lison.com
Weitere Informationen
Geöffnet von Dienstag bis Samstag von 10 bis 19 Uhr























