Vom 20. Februar bis zum 19. Juli 2026 lädt das Schwedische Institut, im Herzen des Marais, zur Ausstellung Offene Formen ein. Sie widmet sich dem schwedischen Künstler Olle Bærtling und der Entwicklung der geometrischen Abstraktion.
Diese Ausstellung präsentiert fast drei Jahrzehnte Schaffen des Malers und Bildhauers, begleitet von Werken verschiedener internationaler Zeitgenossen in einen inspirierenden Dialog.
Präsentiert im Herrenhaus, das die schwedische Kultureinrichtung im Herzen des 3. Arrondissement von Paris beherbergt, bietet die Ausstellung einen Parcours, der das Konzept der „offenen Form“ erforscht – ein Begriff, den Bærtling bereits in den 1950er Jahren entwickelte. Das Projekt hinterfragt, wie dieses künstlerische Erbe bis heute zeitgenössische Praktiken in Malerei, Skulptur und Installation inspiriert.
Die Ausstellung beleuchtet das Werk von Olle Bærtling (1911-1981), einer bedeutenden Figur der schwedischen Abstraktion, der in den 1950er Jahren das Konzept der « offenen Form » entwickelte. In seinen Kompositionen scheinen Winkel und Dreiecke über die Leinwand hinauszugehen und sich zu verlängern, was den Eindruck erweckt, dass sich die Malerei im Raum ausbreitet und den klassischen Rahmen sprengt. Dieser Ansatz verwandelt die Bildfläche in einen dynamischen Raum, in dem die Farbe als zentrales wahrnehmungs- und visuelles Element wirkt.
Die Ausstellung führt auch die Werke verschiedener zeitgenössischer Künstler vor, die den Begriff auf vielfältige Weise neu interpretieren. Zu den eingeladenen Künstlern gehören unter anderem:
Diese Gegenüberstellung von historischen Werken und zeitgenössischen Kreationen eröffnet einen spannenden Blick auf die vielfältigen Interpretationen von Abstraktion heute und zeigt mögliche Weiterentwicklungen der Theorie der offenen Form auf.
Das Schwedische Institut: Ein kultureller Treffpunkt im Herzen des Marais
Die Ausstellung findet im Schwedischen Institut statt, das seit 1971 in einem historischen Hotel im Marais untergebracht ist. Diese Kulturinstitution, die offizielle Vertretung Schwedens im Ausland, präsentiert regelmäßig Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, künstlerische Veranstaltungen und Kulturveranstaltungen, die den Austausch zwischen Frankreich und Schweden fördern.
Die Besucher haben auch die Möglichkeit, den Innenhof und den Garten des Instituts zu erkunden, die von Skulpturen gesäumt sind, sowie das FIKA-Café, das eine Speisekarte mit Inspiration aus der schwedischen Küche anbietet. Die Ausstellungen sind von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 12 bis 19 Uhr, geöffnet. Am Donnerstag gibt es eine verlängerte Nachtöffnung bis 21 Uhr. Das Kulturzentrum befindet sich in der 11 Rue Payenne in Paris.
Termine und Öffnungszeiten
Von 20. Februar 2026 bis 19. Juli 2026
Standort
Schwedisches Institut
11 rue Payenne
75003 Paris 3
Tarife
Kostenlos
Offizielle Seite
paris.si.se
Instagram-Seite
@institutsuedois















