Vom 29. April bis 19. Juli 2026, lädt das Collège de France uns zu einer Zeitreise ein mit der großen Ausstellung „Vor- und Frühgeschichte: Zwischen Utopie und Realität“. Kostenlos und für alle zugänglich, setzt diese Installation die bedeutenden archäologischen Entdeckungen den fiktiven Erzählungen gegenüber, die unsere Sicht auf das Jungsteinalter geprägt haben. Ein Zusammentreffen zwischen wissenschaftlicher Strenge und künstlerischen Träumereien, um zu verstehen, was unsere Vorfahren von unserer eigenen Menschlichkeit erzählen.
Die Prähistorie fasziniert uns seit dem 19. Jahrhundert, doch was wissen wir wirklich darüber? Die Ausstellung lüftet den Schleier über dieses "verlorene Welt", die gleichermaßen von Wissenschaftlern bestimmt und von Künstlern erfunden wurde. Dort entdeckt man einzigartige Stücke der paläolithischen Kunst oder lebensgroße Darstellungen von Felsmalereien rupestres aus der Hand des Abt Breuil; der Rundgang zeigt zudem den Stand und die Fortschritte der Forschung anhand von Ausgrabungsfotos, Evolutionsbäumen und Fernsehdokumentationen.
Die Ausstellung wagt sich auch daran, die monumentale, akademische Kunst mit der Popkultur in Dialog treten zu lassen, um die verschiedenen Darstellungen der Epoche zu zeigen. So reicht das Spektrum von Paul Jamins Gemälden bis hin zur ikonischen Silhouette von Raquel Welch in Un million d’années avant J.-C., und verweist daneben auf kultige Referenzen wie La Guerre du feu, Rahan oder sogar Charlie Chaplin.
Termine und Öffnungszeiten
Von 29. April 2026 bis 19. Juli 2026
Standort
College of France
11 Place Marcelin Berthelot
75005 Paris 5
Zugang
Metro Maubert-Mutualité (Linie 10), Odéon (Linie 4 und 10)
Tarife
Kostenlos
Offizielle Seite
www.college-de-france.fr















