Haben Sie sich schon gefragt, auf welche Kapelle das Viertel La Chapelle in Paris anspielt? Ja, dieser Name verweist nicht auf eine alte malerische Bezeichnung, sondern auf ein heute noch bestehendes Heiligtum. Es handelt sich sogar um eine der ätestens Kirchen von Paris, und doch bleibt sie trotz ihrer Architektur und ihrer Geschichte relativ unbekannt: Es handelt sich um die Kirche Saint-Denys de la Chapelle.
Ihre Architektur vereint mehrere Epochen, vor allem ein mittelalterliches gotisches Langhaus und eine Fassade, die im klassischen Stil überarbeitet wurde. Dieses Wechselspiel erzählt die lange Geschichte des Bauwerks, ohne ihm sein Gepräge zu nehmen. Die Kirche bewahrt sogar einen ländlichen Charme, der daran erinnert, dass der Stadtteil, bevor er von Paris vereinnahmt wurde, eine eigene Identität hatte.
Denn ja, La Chapelle war bis 1860 eine eigenständige Gemeinde, bis zu ihrer Eingemeindung nach Paris. Die Kirche gehörte zu den historischen Herzstücken. Der Name hat die städtischen Umbrüche, die Veränderungen im nördlichen Paris und das Aufkommen der großen Bahninfrastrukturen überdauert.
Und hier handelt es sich um ein Monument mit reicher Geschichte: Der Ort bewahrt unter anderem die Erinnerung an den Aufenthalt von Jeanne d’Arc, von dem man annimmt, dass sie dort gebetet hat. Es ist daher ein unbekanntes Juwel des Pariser Erbes, dessen Name den Pariserinnen und Parisern jedoch wohlbekannt ist.
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Standort
Kirche St. Denys von der Kapelle
16 Rue de la Chapelle
75018 Paris 18
Zugang
U-Bahnhof Marx-Dormoy (Linie 12)



















