Die Natur lädt nun nach Deuil-la-Barre ein! In diesem Frühjahr eröffnet die im Großraum Île-de-France gelegene Gemeinde den dritten Abschnitt der „Coulée Vert“, ihrm Flaggschiffprojekt, das eine grüne Achse schaffen soll, die die Stadt von Nord nach Süd durchzieht. Eine schöne Gelegenheit für einen idyllischen Spaziergang durch grüne Landschaften im Herzen des Val-d'Oise.
Seit mehreren Jahren rücken in zahlreichen Kommunen Biodiversität und Ökologie stärker in den Mittelpunkt der Prioritäten. Die Folge? Die sogenannten grünen Korridore, also grün gestaltete und geschützte Flächen im Rahmen eines Siedlungsplans, sprießen mittlerweile wie Pilze aus dem Boden – auch in der Île-de-France.
Im
Val-d'Oise hat auch die Gemeinde
Deuil-la-Barre beschlossen, ihre eigene
Coulée verte zu schaffen. Die Gemeinde im Grenzgebiet zu Épinay-sur-Seine in der Seine-Saint-Denis, danach zu Montmorency, Groslay, Montmagny und Enghien-les-Bains im Val-d'Oise, hat vor einigen Jahren dieses Leuchtturmprojekt gestartet: eine grüne Achse, die die Stadt von Norden nach Süden durchzieht und am Ziel hat, den Wald von Montmorency mit den Uferbereichen an der Seine in Épinay-sur-Seine zu verbinden.
Der Plan zieht sich über mehrere Etappen. Die ersten beiden Abschnitte, zwischen der Rue du Moutier und der Rue Jean Bouin, ermöglichen den Deuil-la-Barrois schon jetzt schöne, grüne Spaziergänge. Der dritte Abschnitt, zwischen der Rue Victor Labarrière und der Rue Pasteur, soll offiziell in diesem Frühling eingeweiht werden, genauer am 31. Mai. Diese neue Etappe verlängert den Spaziergang damit um etwa 100 Meter bis ins Stadtzentrum, mit einer künftigen Anbindung an den Wald Montmorency über die Rue Bourgeois.
Dank der Verlängerung der Coulée verte bietet Deuil-la-Barre nun einen äußerst angenehmen Weitwanderweg - rund 760 Meter, der das Gefühl vermittelt, nicht in der Stadt zu sein. Die Biodiversität ist bemerkenswert reich: Es gibt Massivwände, Sträucher, Stauden, Obstbäume und Zierpflanzen. An unserem Besuchstag summen Bienen zwischen Lavendel. In der Nähe rennen die Jüngsten zum Gehege mit den Hühnern „Olympe“, „Cot de Maille“ oder „Liverpoule“.
Auf dem kurzen Weg durch den Spaziergang liest man auch gerne die Zitate berühmter Frauen, die auf Schildern stehen. „Der größte Aufstand im Leben ist, man selbst zu sein und niemals damit aufzuhören“ von Rosa Parks, oder „Jede Frau muss ihre eigene Heldin sein“ von Marie Curie, oder „Die Freiheit der Frauen ist immer zerbrechlich“ von Simone Veil.
An diesem Tag begegnet man Familien, Paare mit Hunden und auch Radfahrern. Denn diese Coulée verte de Deuil-la-Barre lädt die Bewohner ein, eine schöne grüne Oase zum Entkommen und Ausruhen zu nutzen, wobei der Fokus auf sanften Mobilitätsformen liegt. Zwei separate Wege – einer fußläufig, der andere für Fahrradfahrer – wurden entlang der Promenade angelegt. Die größte Herausforderung besteht letztlich darin, in seiner eigenen Spur zu bleiben. Weniger erfreulich ist hingegen der Mangel an Sitzgelegenheiten zum Ausruhen. An heißen Tagen werden die wenigen Bänke schnell besetzt.
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