Und was wäre, wenn Sie die Ukraine einmal anders entdecken könnten – abseits von Klischees und Kriegsgesten? Mit Unterstützung des Französischen Instituts und des Ukrainischen Instituts, sowie den Kultur- und Außenministerien beider Länder, findet die Ukraine-Saison in Frankreich von Dezember 2025 bis März 2026 in Paris statt – unter dem einprägsamen Titel "Reise in die Ukraine". Dieses bislang einmalige Projekt überschreitet Disziplingrenzen – bildende Kunst, darstellende Künste, Film, Literatur, digitale Kreativität – und lädt zu einer tiefgehenden Erfahrung ukrainischer Gegenwartskultur ein, die geprägt ist von Widerstandskraft und Innovation.
Mitten in der Kriegszeit, während Europa nach Orientierung sucht, präsentiert sich dieses Programm als kulturelle Antwort auf die Brüche der Gegenwart. Ausstellungen, Konzerte, Filmvorführungen, Debatten und künstlerische Residencies werden zentrale Orte in Paris besetzen, mit dem klaren Ziel, Kultur als Mittel zu nutzen, um Verständnis, Widerstand und Austausch zu fördern. "Ein aufschlussreiches Zeugnis für den unzerstörbaren Geist der Ukraine und die Stärke ihrer Kultur", fasst Volodymyr Sheiko, Direktor des Ukrainischen Instituts, zusammen. Ein motivierender Anfang, der die Richtung für eine ebenso sensible wie politische Reise vorgibt.
In einem geopolitisch tief geprägt durch den Krieg in der Ukraine wird Kultur zu einem Raum des Widerstands, aber auch des Verstehens. Die Ukrainische Saison in Frankreich baut auf eine Geschichte franco-ukrainischer Kooperationen auf, wie das Festival Frühling in Frankreich in der Ukraine oder Teilnahmen an europäischen Filmfestivals. In Paris stellt diese Saison eine vielfältige ukrainische Kulturszene ins Rampenlicht – zwischen Tradition und zeitgenössischer Kreativität – mit Veranstaltungen an mehreren bedeutenden Kulturorten. Das Ziel ist es, eine sensible Perspektive auf die laufenden kulturellen Veränderungen zu bieten und gleichzeitig grundlegende Fragen zu stellen: Was vermag die Kunst in einer turbulenten Zeit? Welche Stimmen kann die Kultur hörbar machen?
Mehrere Höhepunkte prägen die kommende Saison in der Hauptstadt. Theater, Kino, Literatur, Musik, digitale Kunst und Gedanken-Debatten kreieren eine vielfältige Kulturreise, die für alle offen ist: Neugierige, Liebhaber zeitgenössischer Kunst, treue Besucher oder Spaziergänger, die einfach Neues entdecken möchten. Das Théâtre de la Ville – Sarah Bernhardt, die Französische Tonbildhalle, der Palais de Tokyo, das Forum des Images oder die Gaîté Lyrique bilden den Rahmen dieses vielfältigen Programms. Alles unter dem Motto: "Kultur schlägt zurück!", ein Slogan, der die kreative Dynamik während der gesamten vier Monate bestimmt.
Indem die ukrainischen künstlerischen Erzählungen mit den aktuellen Herausforderungen Europas in Verbindung gebracht werden, schafft die Saison einen Raum für gemeinsame Reflexion. Sie lädt außerdem dazu ein, ein anderes Bild der Ukraine zu entdecken — jenseits von Krieg und medialen Darstellungen. Im Hintergrund steht ein klares Ziel: den Austausch zu fördern, nachhaltige Verbindungen aufzubauen und die Rolle der Kultur in Spannungsfeldern der Gesellschaft neu zu denken.
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