Was wäre, wenn die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit dazu beitragen würde, die eigenen Kinder besser zu verstehen? Das Théâtre Paris-Villette präsentiert vom 28. Januar bis zum 7. Februar 2025 Rose, eine Produktion des Théâtre Bluff und des Théâtre du Gros Mécano unter der Regie von Mario Borges und Carol Cassistat nach einem Textvon Isabelle Hubert. Aus der Perspektive einer Mutter, die mit den Echos ihrer eigenen Jugend konfrontiert ist, taucht das Stück in eine zugleich berührende, lustige und menschliche Geschichte ein, in der sich vergangener Schmerz und Hoffnungsschimmer vermischen.
Auf der Bühne erwecken Éva Daigle, Célia Gouin-Arsenault, Félix Lahaye und Pierre-Yves Charbonneau eine Reihe von Figuren zum Leben, die von Prüfungen und Widerstandsfähigkeit geprägt sind. Während Rose versucht, die Qualen ihres 15-jährigen Sohnes zu verstehen, kommen ihre Erinnerungen an ihre eigene Jugend wieder hoch und es entsteht ein unerwarteter Dialog mit Victor, einem ebenso gesprächigen wie schwer fassbaren Teenager. Aus diesem Zusammenprall der Zeitebenen entsteht eine unwahrscheinliche Freundschaft, eine gemeinsame Suche nach Verständnis und Versöhnung.
Die Bühnenbildgestaltungvon Odile Gamache und die Lichtgestaltung von Renaud Pettigrew schaffen eine schlichte und zugleich eindrucksvolle Welt, in der die Grenzen zwischen den Epochen verschwimmen, um die Gemütszustände der Figuren besser widerzuspiegeln. Die von Stéphane Caron und Robert Caux entworfene immersive Klangumgebung, unterstützt durch die Videoarbeit von Julien Blais, lädt den Zuschauer ein, tief in das Innenleben von Rose und Victor einzutauchen.
Dieses Theater der Intimität hinterfragt auf feinsinnige Weise familiäre Beziehungen, die Erinnerung an Verletzungen und die Wege des Wiederaufbaus. Mit präzisem und liebevollem Schreibstil erkundet Isabelle Hubert die Stille, das Unausgesprochene und die Schwierigkeit, sich zwischen den Generationen mitzuteilen. Das Stück, das für seinen Teil über die Jugend mit dem Prix Louise-Lahaye 2025 ausgezeichnet wurde, ist eine bittersüße Reflexion über das emotionale Erbe, getragen von einer feinfühligen und nuancierten Inszenierung.
Rose richtet sich an alle, die Geschichten über Beziehungen, Weitergabe und Heilung lieben. Wenn Sie ein Faible für introspektive Stücke, zeitgenössisches Schreiben und einhüllende Atmosphären haben, könnte dieses Stück Sie tief berühren. Es eignet sich besonders für Erwachsene, Eltern, Pädagogen oder Jugendliche (ab 11 Jahren), die auf der Suche nach realen, ehrlichen und einfühlsamen Geschichten sind. Das Stück bietet einen ruhigen Rhythmus und eine gedämpfte Atmosphäre, die eher zum Nachdenken als zum Handeln anregt.
Dieses Stück richtet sich jedoch nicht an Zuschauer, die leichte Komödien, rasantes Tempo oder spektakuläre Effekte suchen. Rose bevorzugt das innere Zuhören gegenüber visueller Effekthascherei, subtile Emotionen gegenüber unmittelbarer Brillanz. Es ist ein Theaterstück, das sich Zeit nimmt, das atmet und zu einem aufrichtigen emotionalen Eintauchen einlädt.
Ob Sie mit einem Teenager kommen, als Eltern auf der Suche nach Orientierung sind oder einfach nur neugierig auf zeitgenössisches Theater sind, Rose bietet eine sanfte Auszeit vom hektischen Alltag. Es ist auch eine ideale Gelegenheit, den Dialog zwischen den Generationen zu eröffnen, verdrängte Schmerzen anzusprechen und die Schönheit menschlicher Beziehungen unverblümt zu feiern.
Wenn Sie Rose im Théâtre Paris-Villette entdecken, betreten Sie ein Theater der Emotionen, in dem jedes Wort zählt, jede Stille nachhallt und die angehaltene Zeit es ermöglicht, Brüche zum Licht hin zu öffnen.
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Termine und Öffnungszeiten
Von 28. Januar 2026 bis 7. Februar 2026
Standort
Theater Paris-Villette
211 Avenue Jean Jaurès
75019 Paris 19
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Tarife
Tarif minimas sociaux : €9
Tarif groupes : €9
Tarif jeunes (– 30 ans / étudiants) : €13
Tarif réduit : €17
Plein tarif : €24
Empfohlenes Alter
Ab 11 Jahren
Durchschnittliche Dauer
1 Std.
Offizielle Seite
www.theatre-paris-villette.fr
Reservierungen
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Weitere Informationen
Vorstellungen:
Mittwoch, 28. Januar, um 20 Uhr
Donnerstag, 29. Januar, um 20 Uhr
Freitag, 30. Januar, um 19 Uhr
Samstag, 31. Januar, um 19 Uhr
Sonntag, 1. Februar, um 15:30 Uhr
Mittwoch, 4. Februar, um 20 Uhr
Donnerstag, 5. Februar um 19 Uhr
Freitag, 6. Februar um 19 Uhr
Samstag, 7. Februar um 19 Uhr



















