Die Inszenierung Alles, was die Liebe vermag, basierend auf der Erzählung von Chloé Duperrin und inszeniert von Cécile Parichet, wird im Funambule Montmartre vom 2. März bis zum 5. Mai 2026 aufgeführt. Das Stück ist an Montagen und Dienstagen um 19 Uhr oder 21 Uhr zu sehen, je nach Termin. Produziert von der Kompanie Les Wonderbiches, basiert diese Theaterproduktion auf einem autobiografischen Bericht über den Weg einer Mutter, die mit dem Krebs ihres Kindes konfrontiert ist. Die Aufführung dauert etwa 1 Stunde und 20 Minuten und bringt fünf Darsteller auf die Bühne.
Der Erzählung folgt die Geschichte von Soley, die im Alter von drei Monaten an Krebs erkrankt. In den elf Monaten ihres Lebens ist das Kind von ihren Eltern und den medizinischen Teams begleitet, die sie in den Krankenhäusern betreuen. Ihre Mutter, Chloé, berichtet von dieser Erfahrung und dem anschließenden Trauerweg. Das Stück beleuchtet den Alltag einer Familie, die mit Krankheit konfrontiert ist, und erinnert zugleich an die Glücksmomente, die vor und während des Kampfes gegen den kinderlichen Krebs geteilt wurden. Im Zentrum der Inszenierung steht die Verbindung zwischen Trauer und Liebe, die als das zentrale Element dieser Geschichte dargestellt wird.
Die Inszenierung basiert auf einer dramatischen Konstruktion, die verschiedene Zeitebenen miteinander verbindet. Die Geschichte von Soleys medizinischem Werdegang wird eingerahmt durch Erinnerungen an die Zeit vor der Erkrankung und die Jahre nach dem Verlust des Kindes. Auf der Bühne wird die Figur von Chloé doppelt dargestellt: Eine Schauspielerin verkörpert die Mutter in der konkreten Situation, während eine Erzählerin die Geschichte mit Abstand und Rückblick erzählt. Diese Struktur eröffnet die Möglichkeit, sowohl die unmittelbare Erfahrung als auch den Trauerprozess anschaulich darzustellen.
Die Bühnenbildgestaltung spielt mit der Spannung zwischen Anwesendheit und Abwesenheit. Soley wird durch eine leere Leinwand suggeriert, die von den Schauspielern manipuliert wird, um das Kind anzudeuten, ohne es direkt darzustellen. Die Szenenwechsel – zwischen Krankenhaus, Familienerinnerungen oder Erzählszenen – werden durch die Bewegungen der Darsteller im gezielt engen Bühnenraum sichtbar gemacht. Die Bühne ist von Seilen umgeben, die an einen Boxring erinnern und die Metapher für den Kampf der Familie gegen die Krankheit symbolisieren.
Das Ensemble besteht aus Yelu Bao, Sarah Eskenazi, Marine Manec’h, Julien Massetti und Romane Noulé. Die Originalmusik stammt von Martial Briclot und untermalt die Erzählung, indem sie zwischen spannungsvollen Passagen und ruhigeren, lichtdurchfluteten Momenten wechselt. Laut künstlerischer Konzeption ermöglichen diese musikalischen Atempausen, Erinnerungen an glückliche Zeiten und zärtliche Augenblicke, die die Geschichte durchziehen, wieder lebendig werden zu lassen.
Mit seinem Thema und seiner erzählerischen Form richtet sich Tout ce que peut l’amour vor allem an ein erwachsenes und jugendliches Publikum, das sich für autobiografische Geschichten und zeitgenössische Theaterproduktionen interessiert, die gesellschaftliche und menschliche Themen aufgreifen. Das Stück kann neugierige Zuschauer ansprechen, die sich für dokumentarische Theaterformen oder auf der Bühne inszenierte Erfahrungsberichte begeistern. Aufgrund seines Schwerpunkts auf kindlichem Krebs und Trauer zielt die Inszenierung jedoch nicht primär auf ein sehr junges Publikum ab.
Das Stück ist im Funambule Montmartre zu erleben und läuft dort bis zum 5. Mai 2026.
Diese Seite kann KI-gestützte Elemente enthalten, weitere Informationen finden Sie hier.
Termine und Öffnungszeiten
Von 2. März 2026 bis 5. Mai 2026
Standort
Le Funambule Montmartre
53 Rue des Saules
75018 Paris 18
Zugang
Metro Linie 12 Lamarck-Caulaincourt Bus 60 und Montmartrobus Haltestelle Lamarck-Caulaincourt
Reservierungen
Sehen Sie sich die Preise für diesen Ticketverkauf an















