Venom: Let There Be Carnage auf Prime Video

Von Julie de Sortiraparis, Laurent de Sortiraparis · Aktualisiert am 1. Dezember 2025 um 15:39
Venom: Let There Be Carnage, die explosive Fortsetzung mit Tom Hardy und Woody Harrelson unter der Regie von Andy Serkis, kommt am 10. Dezember 2025 auf Prime Video.

Venom: Let There Be Carnage ist ein Action- und Fantasyfilm unter der Regie von Andy Serkis und geschrieben von Kelly Marcel. Der 2021 in die Kinos gekommene zweite Teil, in dem Tom Hardy den Marvel-Antihelden spielt, konfrontiert Venom diesmal mit dem furchterregenden Carnage, verkörpert von Woody Harrelson. Der Film wird am 10. Dezember 2025 in den Prime Video-Katalog aufgenommen.

Seit seiner Verschmelzung mit dem Symbionten Venom versucht der Journalist Eddie Brock mehr schlecht als recht, mit diesem unberechenbaren Wesen zu leben. Während eines Interviews im Gefängnis mit dem Serienmörder Cletus Kasady verwandelt ein Biss diesen in den Wirt eines neuen Symbionten: Carnage, die Verkörperung purer Gewalt. Nach seiner Flucht stürzt er die Stadt ins Chaos und zwingt Eddie und Venom trotz ihrer ständigen Spannungen dazu, sich zu verbünden.

Der Trailer zu Venom: Let There Be Carnage

Der zwischen San Francisco und London gedrehte Film betont die gotische und organische Dimension des Venom-Universums. Andy Serkis, Spezialist für Performance Capture, konzentriert sich in seiner Inszenierung auf die Dualität zwischen Eddie und seinem Symbionten und spielt dabei mit dem Kontrast zwischen schwarzem Humor, kontrolliertem Horror und spektakulären Konfrontationen. Die Konfrontation mit Carnage, inspiriert von den Comics von David Michelinie und Mark Bagley, verstärkt die düstere Dimension dieser Fortsetzung.

Nach dem ersten Venom-Film gibt es einen Regisseurwechsel. Andy Serkis tritt die Nachfolge von Ruben Fleischer an und bringt seine eigene Handschrift in Sachen digitale Monster und Hybridkreaturen ein, nachdem er Gollum und Caesar gespielt und insbesondere Mowgli: La Légende de la jungle gedreht hat. Tom Hardy, der von Anfang an an dem Projekt beteiligt war, wirkt an der Entwicklung der Figur mit, indem er am Drehbuch mitarbeitet und so die psychologische Achse rund um die Beziehung zwischen Eddie und Venom verstärkt.

Die Musik zu Venom: Let There Be Carnage stammt von Marco Beltrami, der nach seinen Arbeiten für Logan, Wolverine: Der Kampf des Unsterblichen und Die Fantastischen Vier mit dem Universum der Superhelden bestens vertraut ist. Der Film ist Teil des „Sony Pictures Universe of Marvel Characters“ neben Venom und Morbius und hat das Ziel, eine Reihe von Geschichten zu entwickeln, die sich um Antihelden und ambivalente Figuren aus dem Marvel-Universum drehen.

Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und richtet sich an ein Publikum, das Superheldenfilme mit Horrorelementen, urbane Kämpfe und Antiheldengeschichten mag. Die Hervorhebung von Carnage, gespielt von Woody Harrelson, verstärkt die gewalttätige und chaotische Dimension der Konfrontation, während die Figur Shriek, verkörpert von Naomie Harris, die Galerie der Antagonisten bereichert. Der Film bevorzugt ein hohes Tempo und eine straffe Laufzeit, die sich auf die Eskalation des Konflikts konzentriert.

Venom: Let There Be Carnage
Film | 2021
Kinostart: 20. Oktober 2021
Auf Prime Video am 10. Dezember 2025
Action, Fantasy | Dauer: 1 Std. 38 Min.
Von Andy Serkis | Mit Tom Hardy, Woody Harrelson, Michelle Williams
Nationalität: Vereinigte Staaten | Nicht freigegeben unter 12 Jahren

Unsere Meinung zuVenom: Let There Be Carnage

Venom: Let There Be Carnage ist ein dynamischer und temporeicher Spielfilm, der die Geschichte von Eddie Brock und Venom dort fortsetzt, wo der erste Film aufgehört hat. Die Handlung ist zwar effektiv und unterhaltsam, bleibt aber dennoch recht vorhersehbar und oberflächlich.

Wir schätzen die Kohäsion der Charaktere – Tom Hardy, Michelle Williams, Reid Scott sowie Woody Harrelson und Naomie Harris –, denen es gelingt, ihren Rollen echte Energie zu verleihen. Allerdings leidet der Film unter seiner kurzen Laufzeit (1:30 Std.), die die narrative Entwicklung einschränkt. Die Erzählung bleibt sehr geradlinig und mangelt es manchmal an Kühnheit, was durch das manchmal zu zurückhaltende Spiel der Schauspieler noch verstärkt wird.

Trotzdem bleibt Venom: Let There Be Carnage ein unterhaltsamer Film, ideal für einen unbeschwerten Kinobesuch, unterstützt durch effektive Actionsequenzen und selbstbewussten schwarzen Humor.

Diese Fortsetzung vertieft die Beziehung zwischen Eddie Brock und Venom und festigt den ausgefallenen und viszeralen Ton der Franchise, während Carnage als zentraler Antagonist eingeführt wird. Mit spektakulären Konfrontationen, schwarzem Humor und der Erforschung der Grenze zwischen Kontrolle und Selbstverlust reiht sich Venom: Let There Be Carnage in die Reihe der Marvel-Adaptionen ein, die den Antihelden in den Vordergrund stellen.

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Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Ab dem 1. Dezember 2025

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.

    Empfohlenes Alter
    Ab 12 Jahren

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